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sorgsamen Haushofmeisters auvertraut blieb. Mit den Vergröße-rungen und Verbesserungen, die er nunmehr cinzusühren im Standewar, gewährte ihm sein virgiuischcs Gut sogar noch ein größeresEinkommen als das in England, und sein Interesse entsprach voll-kommen der Wahl, die er getroffen hatte.
Doch lagen dieser seiner Wahl keinerlei pekuniäre Rücksichten zuGrunde. Er gab in Wirklichkeit dem offenen, geselligen Tone, wieer damals die Sitten am James-Flnsse anszcichnete, entschieden denVorzug, da dieselben in jener Zeit eben so weit von der gemeinen,lärmenden Fröhlichkeit des englischen Landadels, als von dem herz-losen Formenwesen der vornehmen Welt entfernt waren.
Dazu kam noch, daß sein empfindliches Gefühl deutlich genugbemerkt hatte, wie er in dem Mutterlande doch nur als eine ArtEindringling angesehen wurde. Man sprach von ihm nur als vondem amerikanischen Gutsherrn; so nannte mau ihn in denTagsblättcrn, als solchen betrachteten ihn sogar seine Pächter, undso konnte er sich in dem Lande, für welches er gesuchten und geblutethatte, doch niemals recht heimisch fühlen. In England war seinBaronetsraug nicht hinreichend, um diese kleinen Eigenthümlich-keitcn zu vergessen, wogegen er ihm in Virginia einen gewissenGlanz verlieh, wie er einer der Hauptschwächen unserer mensch-lichen Natur nichts weniger als unangenehm war. ,Zu Hauseswie man damals das Mutterland mit liebevoller Anhänglichkeit nannte,hatte er nie Hoffnung, geheimer Rath zu werden, während ihnsein Rang wie sein Vermögen in seinem Gcburtslande, in der Ko-lonie, beinahe ganz von selbst in den Rath des Statthalters ver-setzten. — Mit einem Worte, Wycherlp fand, daß von den welt-lichen Rücksichten, welche die Menschen gewöhnlich zu der Wahleines Wohnsitzes bestimmen, die meisten zu Gunsten desjenigenLandstriches sprachen, in welchem er zufällig geboren worden war, undso wurde seine Entscheidung mehr von seinem Gefühl und Geschmack,als von irgend etwas Anderem geleitet. Sein Geist hatte eine