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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
Entstehung
Seite
669
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ihrer Schwester Neigung zu John Bluewater gewußt habe, erhobaber dennoch alle möglichen Einwendungen gegen Mildreds Aner-kennung. Ihr zweiter Sohn, Geoffrey, trug, mehr als alle klebrigenzusammen, zur Heilung ihrer Zweifel bei, und als sich Sir GervaiseOakes in eigener Person zu einer Reise nach dem Park bequemte,um sie zu der Prüfung der beigebrachteu Zeugnisse zu überredenkonnte fic sich wohl nicht länger sträuben. Sobald erst ihr wahr-haft redliches Gemüth dazu vermocht war, auf die gewünschteUntersuchung cinzngchen, mußte sie auch den Beweis als unwider-leglich anerkennen und den Gefühlen der Natur uachgeben.

Wycherly war unermüdlich in Begründung der Ansprüche seinerGattin, und hier sogar noch eifriger, als er bei seinen eigenen Rechts-forderuugen gewesen; er hatte aus den Rath des Viceadmiralsder in Folge einer neulichen allgemeinen Beförderung zum Admiralder weißen Flagge vorgerückt war darein gewilligt, den Letzterenbei obengenanntem Besuche zu begleiten. Doch war dabei ausgemachtworden, daß er so lange in der nächsten Stadt warten wollte, biser eine Einladung nach dem Parke erhielte, was alsbald geschehensollte, so wie sich der Admiral überzeugt haben würde, daß Wycherly'sAnwesenheit der Herrin desselben angenehm sein könnte.

Wenn meine Nichte nur halbwegs das empfehlende Neußeremeines Neffen zeigt, SirGervaise," bemerkte dieHerzogin, nach-deiA ihr der junge Virginier vorgestellt worden war, indem sie einenbesonder» Nachdruck aus das Wort ,NeffH legte,so kann uns dieseneue Verwandtschaft nicht anders als erwünscht sein. Ich bin jetztin der That sehr neugierig, meine Nichte zu scheu: Sir WycherlyWychecombe hat mich schon darauf vorbereitet, eine junge Damevon mehr als gewöhnlichen Vorzügen in ihr zu erwarten."

Mein Leben zum Pfände, Herzogin, er hat Ihre Erwartungennicht zu hoch gesteigert. Das arme Mädchen lebt noch in ihrem Sta-tionshäuschen, wo sie ihrer Mutter Gesellschaft leistet; doch ist es wahr-lich hohe Zeit für Euch, Wychecombe, die Braut endlich heimzusühren!"