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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
Entstehung
Seite
668
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Da er kein Testament hinterlasscn hatte, so fiel sein Vermögendem Fiscus anheim, wurde aber durch die Großmnth des Ministe-riums, in Berücksichtigung der langjährigen Dienste des Barons,sammt und sonders seinen beiden Brüdern mütterlicher Seits über-lassen, welche, wie man sich erinnern wird, die einzigen seines Ge-schlechtes waren, welche von dem Blute der Wychccombc's in ihrenAdern trugen. So geschah cs, daß in diesem Falle über die beider-seitige Verlasscnschast des Baronets und des Richters mit geziemenderBeachtung der moralischen Gerechtigkeit verfügt wurde.

Auch Wycherly erschien in Gesellschaft Sir Gcrvaise Oakcs,als einer der Hauptleidtragenden bei dem Leichenbegängnisse desAdmirals Blucwater. Dasselbe wurde als eine öffentliche Feierlich-keit in der Wcstminstcr Abtei begangen. Auch die Wagen derjenigenköniglichen Personen, welche durch die Gesetze der Hofetikette nichtvon der Begleitung ausgeschlossen waren, erschienen in dem Traucr-zuge, und von den Mitgliedern ebenderselben Familie, welche derVerstorbene nur als Eindringlinge betrachtet hatte, erschienen mehrereunerkannt bei der letzten Ceremonie, die ihm zu Ehren veranstaltetwurde. Es war dieß übrigens nur eine von den tausenderlei Täu-schungen, welche die große Maskerade des Lebens den Augen desPublikums fortwährend darbietet.

Die Anerkennung von Mildreds Ansprüchen als Tochter ObristBluewaters und Agnes Hedworths fand nur sehr geringe Schwierig-keiten. Lord Bluewatcr war bald zufrieden gestellt: der Besitz vonseines Vetters Vermögen war ihm von jeher höchst gleichgültig gewesen,da er ihn niemals weder gewünscht noch erwartet hatte, und so herrschtebald zwischen beiden Partien das vollkommenste Einverständniß.

Größere Schwierigkeiten ergaben sich mit der Herzogin vonGlamorgan, welche sich zu sehr den Ansichten des höchsten Adelshingegeben hatte, um noch mit Wohlgefallen auf eine Nichte herab-sehen zu können, welche als die Tochter eines Scgelmeisters in derMarine auserzogcn worden war. Sie gab zwar zu, daß sie um