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„Vergib mir, Dick; aber du würdest wohl besser thun, wenndu ein Schläfchen zu machen versuchtest; die Erzählung unsererThaten an diesen beiden Tagen kann mich nur schmerzen."
„Nun denn, SirJarvy, wenn Ihr wirklich einen so starkenWiderwillen habt, Admiral Blue die Geschichte zu erzählen, so kannja ich es thun, Euer Gnaden," meinte Galleygo, der sich schonfreute, eine ausführliche Schilderung der Seeschlacht geben zukönnen. „Ich meines Theils glaube, die Geschichte dieses Tagesmuß viel dazu beitragen, einen Flaggcnoffizier zu trösten, der da-bei selbst so schwer verwundet worden ist."
Da Bluewater keine Einwendung machte, so begann Galleygoseinen Bericht über die Bewegungen der Schiffe, wie wir sie bereitsbeschrieben haben. Zur allgemeinen Verwunderung war seine Er-zählung nicht nur höchst interessant, sondern auch vollkommen klarund verständlich, wozu seine genaue Kenntniß und der richtige Ge-brauch der nöthigen Seemannsausdrücke nicht wenig beitrug. Alser zu dem Augenblicke gelangte, wo die englische Linie sich trennte,so daß der eine Thcil windwärts und der andere luvwärts von denbeiden französischen Schiffen zu stehen kam, wußte er die Sache soklar und lebendig zu schildern, daß selbst der kommandirende Ad-miral die Feder niederlcgte und ihm mit Vergnügen zuhörte.
„Wer sollte es glauben, Dick," bemerkte Sir Gervaise, „daßuns diese Burschen auf ihren Topps so streng beobachten, und einenso genauen Bericht von dem, was vorfällt, zu geben vermögen?"
„Ja! Gervaise — und was ist Galleygo's Wachsamkeit gegenSein allsehendes Auge? In einer Stunde, wie die jetzige, ist esein schrecklicher Gedanke, wenn wir uns erinnern, daß Nichts vonunseren Thaten vergessen wird. Ich habe irgendwo gelesen, kein Eidwerde gesprochen, der nicht in den weitverbreiteten Strömungen derKlänge durch alle Zeiten fortzittre — kein Gebet gelispclt, dessenGedächtniß nicht von dem unzerstörbaren Griffel des Allmächtigenaus die ewigen Gesetztaseln der Natur eingegraben würde."