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zu schöpfen anfing, daß der Verwundete doch noch mit dem Lebendavonkommen werde. Durch diese Anficht beruhigt, hörte er baldauf zu weinen: er versprach Sir Gervaise, sich ruhig zu verhalten,und erhielt dafür die Erlaubniß, im Zimmer zu bleiben, wo er sichalsbald mit dem Amte eines Krankenwärters beschäftigte.
Dieser kurzen, aufregenden Scene folgte abermals eine langePause; Bluewater lag still und ruhig auf seinem Lager, und ver-kehrte nur mit sich selbst und seinem Gott. Sir Gervaise schriebBefehle und las Rapporte, obgleich sein Auge das Antlitz seinesFreundes nie länger als eine oder zwei Minuten unbeachtet ließ.Endlich richtete sich der Contreadmiral wieder empor, und begannnochmals seine Theilnahme für die verschiedenen Personen undGegenstände in seiner Umgebung auszusprechen.
„Galleygo," redete er diesen an, „du mein alter Gefährte aufunseren Kreuzzügen — ich übergebe Sir Gervaise jetzt ganz beson-ders deiner Sorgfalt. In dem Maaße, wie wir in den Jahren vor-schrciten, vermindert sich auch die Zahl unserer Freunde, und dochkönnen wir uns nur auf diejenigen verlassen, die wir im Leben er-probt haben."
„Ja, Admiral Blue, das weiß ich wohl, und Sir Jarvy weißcs auch. Ja, ja — alte Schiffskameraden gehen immer vor jungen,und so auch alte Matrosen vor grünen Sprößlingen. Sir Jarvy'sBowldcro's sind recht gute Tellerhalter und dergleichen mehr: wenn'saber einmal zu schlimmem Wetter und harter Arbeit kommt, dannschlage ich alle zusammen nicht sonderlich hoch an."
„Nebenbei bemerkt, Oakes," äußerte Bluewater mit einer plötz-lichen Theilnahme an einem solchen Gegenstände, wie er selbst siekaum mehr zu fühlen erwartet hatte, „ich habe noch nichts von demKampfe des ersten Tages vernommen, an welchem es dir gelang,wie ich aus dem Wenigen, was ich von meiner Umgebung erfuhr,zusammenreimte — einen Zweidecker zu nehmen und überdieß dasfranzösische Admiralschiff zu cntmasten."'