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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Es wäre etwas sehr Schlimmes gewesen, Knabe, wenndu einen tapferen Mann nutzlos verletzt hättest."

Was für einen Nutzen hat es denn gebracht, daß sie ausEuch geschossen haben, Sir? Wir hätten ihr Schiff ebensogutgenommen, wenn Ihr auch nicht verwundet worden wäret."

Ich glaube eher, Geoffrey, ihr Schiff war eigentlich schongenommen, als ich verwundet wurde," versetzte Blucwater lächelnd.Ich wurde von einem französischen Marinesoldaten getroffen, derdabei nicht mehr als seine Pflicht gethan hat."

Ja, Sir," ries der Knabe ungeduldig, und er ist ohne eineSchramme davon gekommen. Er wenigstens hätte doch eigentlichniedergemetzelt werden sollen."

Du bist blutdürstig, mein Kind; ich kenne dich kaum mehr.Niederg emetze lt ist nie daS rechte Wort, weder für einen brit-tischen Edelmann, noch für einen brittischen Matrosen. Ich rettetediesem Marincsoldaten das Leben, und wenn du einmal, wie ich,aus deinem Sterbebette liegen wirst, Geoffrey, dann wirst duerst lernen, welch' süßen Trost das Bewußtsein einer solchen Hand-lung verleihen kann. Wir Alle sind der Gnade bedürftig, undKeiner darf Gnade für sich selbst erwarten, wenn er sie nicht auchAnderen gewährt."

Der Knabe erkannte die Gerechtigkeit dieses Verweises, undseine Gefühle nahmen eine bessere, obgleich kaum eine natürlichereRichtung. Blucwater erzählte ihm jetzt von seiner eben erst auf-gefundenen Cousine, und fühlte eine wehmüthige Genugthuung darin,in der Brust des offenherzigen, edelmüthigen Knaben eine regeTheilnahme für Mildred zu erwecken.

Geoffrey lauschte mit ehrerbietiger Aufmerksamkeit, wie dießimmer seine Gewohnheit gewesen war, bis er, getäuscht durch dieruhige, wohlwollende Weise Bluewaters, in den sehr natürlichenJrrthum verfiel, daß er des Contreadmirals Wunde für wenigergefährlich hielt, als er bis jetzt gefürchtet hatte, und neue Hoffnung