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Dauer der Freundschaft zwischen den beiden Admiralen selbst bezeichnnete. Er kämpfte zwar mit der ganzen Kraft seiner Seele, um seineSelbstbeherrschung zu behalten, doch gewann das Gefühl in demKnaben die Oberhand; er warf sich neben dem Bette auf die Knieenieder nnd schluchzte, als ob ihm das Herz brechen wollte. AuchBluewaters Auge schimmerte unter einer Thräne, und liebevoll legteer seine Hand auf das Haupt seines jugendlichen Verwandten.
„Gervaise, du wirst dich dieses Knaben annehmen, wenn ichnicht mehr bin," sagte er; „und wirst ihn auf deinem eigenenSchiffe um dich haben. Ich hinterlasse ihn dir, als ein theures undmir sehr naheliegendes dienstliches Vermächtniß. Ermanne dich —ermuntere dich — mein wackerer Knabe — betrachte dieß Alles nurals das Loos eines Seemannes. Unser Leben gehört dem-"
Das Wort,Königs, das eigentlich hätte folgen sollen, schienden Sprechenden unangenehm zu berühren. Er warf einen bedeu-tungsvollen Blick auf seinen Freund, während ein schmerzlichesLächeln über sein Antlitz zuckte und schwieg.
„Ach! theurer Sir," gab der Kadet treuherzig zur Antwort;„ich wußte zwar, daß wir Alle gctödtet werden konnten, abernimmermehr wäre mir eingefallen, daß ein Admiral sein Leben inder Schlacht verlieren würde./ Ich bin gewiß — Ihr seid derErste, den ein solches Unglück betroffen!"
„Ei bewahre, mein armer Geoffrey. Es gibt nur wenige Ad-mirale , sichst du, und so können auch nur wenige fallen — aberwir sind der Gefahr ebensogut ausgesctzt, wie andere Offiziere."
„Wenn ich nnr wenigstens diesem Monsieur des Prez denSäbel durch den Leib gerannt hätte, als wir mit ihm zusammen-trafen," erwiedcrte der Knabe mit den Zähnen knirschend, währenddie ganze Rachsucht, die ihu in diesem Moment durchglühte, ihmaus deu Augen blitzte, „das wäre doch wenigstens etwas ge-wesen! Ich hätte es auch ganz gut thun können, denn er warja gänzlich unbedeckt!"