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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Eine kleine Pause folgte, und dann nahm Bluewater den letz-ten, herzlichen Abschied von seinem Kapitän.

Zwanzig Minuten etwa verstrichen nunmehr in tiefem Schwei-gen; Sir Gervaise rührte sich nicht, in der Meinung, sein Freundsei abermals eingeschlummert. Es schien aber so beschlossen,daß Bluewater nicht mehr ruhen sollte, bis er endlich die letzteRuhe der Todten gefunden hätte. Es war sein Geist, der stetsüber die trägere Masse des Körpers trinmphirt hatte, was ihnjetzt so tief anfregte und seinen physischen Kräften einen unnatür-lichen Impuls mittheilte einen Impuls, der übrigens blos augen-blicklich war, und in Folge der nothwendig folgenden Reaction amEnde nur zu seiner rascheren Auflösung beitrug. Als Sir Ger-vaise endlich bemerkte, daß sein Freund nicht schlummerte, näherteer sich abermals dem Krankenlager.

Richard," sprach er sanft,draußen ist Einer, der dringendum Einlaß bittet. Ich habe in der Meinung, daß du zu schlummernwünschtest, bis jetzt sogar seinen Thränen Widerstand geleistet."

Nie wünschte ich es weniger als jetzt. Mein Geist scheintstatt zu schwinden, im Gegcntheil immer klarer und kräftiger zuwerden; ich glaube, ich werde nicht mehr schlafen, wenigstens indem Sinne, in dem du cs meinst. Wer cs auch sein mag,laß ihn herein."

Nach dieser Erlaubniß öffnete Sir Gervaise die Thüre undGeoffrey Clcveland trat in das Zimmer. In dem nämlichen Augen-blicke sckob auch Gallevgo, der nach Belieben ab und zu ging, seineungeschlachte Gestalt zu der Thüre herein.

Das Gesicht des Knaben verrieth ganz die Größe und den Umfangseines Schmerzes. In seinem Geiste war Admiral Bluewater mitallen Erscheinungen seines eigenen Seelebens innig verbunden, undobwohl der Zeitraum ihres Zusammenseins in der Wirklichkeit nurkurz war, so erschien er ihm dennoch, wenn er einen Blick in dieVergangenheit zurückwarf, fast eben so lange als der, welcher die