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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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gegeben, und war durch die Vorstellung von der Dringlichkeit desFalles zur vollen Einwilligung vermocht worden. Sie gab jedoch ihreZustimmung nur unter dem ausdrücklichen Vorbehalte, daß die Hei-rathserlaubniß nachträglich eingeholt werden und eine zweite Trauungin einem Passenderen Augenblicke stattfinden sollte, wenn nämlichdie kirchlichen Behörden ihre Genehmigung dazu ertheilen würden was an und für sich selbst schon höchst unwahrscheinlich war.

Mr. Rotherham benützte die Verordnung, welche jene Geld-buße festsetzte, als eine Entschuldigung, die Einsegnung nicht ineigener Person vollziehen zu müssen. Sein eigentlicher Beweggrundwar übrigens leicht zu begreifen, und der Kaplan des Plantagenet,ein frommer, ehrenhafter Geistlicher, vertrat seine Stelle.

Bluewater hatte verlangt, daß von den Kapitäns der Flotteso viele, als man nur immer zusammenbringcn könnte, der Fest-lichkeit anwohnen sollten, und es war eben die Versammlung dieserKrieger der Tiefe, so wie die Ankunft des Geistlichen, was zuerstdas Herrannahen der festgesetzten Stunde verkündete.

Es ist nicht unsere Abficht, bei den Einzelheiten einer Ceremo-nie zu verweilen, welche bei alb ihrer Feierlichkeit so viel Schmerz-liches an sich hatte. Weder Wychcrly noch Mildred trafen irgendeine Veränderung in ihrem Anzüge, und die liebliche Braut weintevon dem ersten Augenblicke, da die Einsegnung begann, bis zu demMomente, wo sie sich den Armen ihres Oheims entwand, um vonihrem Gatten an's Herz geschlossen und dann aus dem Zimmer ge-führt zu werden. Alle Anwesenden schienen traurig, nur Bluewa-ter nicht: ihn hatte die Scene in hohem Grade aufgeregt, unddoch auch wieder auf eine wunderbare Weise beruhigt.

Jetzt bin ich bereit zu sterben, ihr Herren," begann er, so- -bald sich die Thüre hinter dem Neuvermählten Paare geschlossenhatte.Meine letzte weltliche Sorge ist abgethan, und es wärewohl besser für mich, wenn ich nunmehr alb meine Gedanken einemanderen Dasein zuwendete. Lady Wychecombe, meine Nichte, wird