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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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meine geringe Hinterlassenschaft erben; ich glaube nicht, daß es vongroßer Wichtigkeit sein wird, ihre wahre Herkunft geltend zumachen, da ihr Großoheim das, was ihrer Mutter als Eigenthumzugesallen wäre, mit klaren Worten ihrer Tante, der Herzogin, ver-macht hat. Wenn jedoch die Erklärung eines Sterbenden hiebeiirgend von Nutzen sein kann, so habt ihr sie vernommen und könntsie später bezeugen. Jetzt kommt, meine Freunde, einer nach demandern, und nehmt Abschied von mir, damit ich euch Alle nochsegne und euch für so viele unverdiente und, wie ich fürchte, unver-goltene Liebe danke."

Die Scene, welche jetzt folgte, war feierlich und traurig. Vonden Kapitäns näherte sich einer nach dem andern dem Bette desSterbenden, und Jedem hatte er noch etwas Freundliches und Liebe-volles zu sagen. Selbst die Kaltherzigsten zeigten einen tiefen Ernst inihren Mienen, und sogar OMeil, ein Mann, der wegen seiner un-verwüstlichen frohen Laune bekannt war, welche die Aufregung einerSchlacht für ihn zu den vergnügtesten Augenblicken seines Lebensmachte vergoß im buchstäblichen Sinne des Wortes Thränen derRührung, als er dem Sterbenden die Hand küßte.

Ah! mein alter Freund," sagte der Contreadmiral, als Par-ker, der Kapitän des Carnatic, in seiner gewöhnlichen sanften, unter-würfigen Weise sich näherteIhr seht, nicht die Jahre sind csallein, welche uns in's Grab bringen! Man sagt mir, Ihr habtEuch in der letzten Action mit Eurer gewohnten Tapferkeit be-nommen , und ich hoffe sicher, daß Ihr jetzt, nach so langjährigemAusharren und nach so wichtigen Diensten endlich den verdientenLohn erhalten werdet."

Ich will zugcbcn, Admiral Bluewater," versetzte Parker ernst-haft,daß ich es, hauptsächlich um meines theuren Weibs und meinerKinder willen, mit besonderem Danke anerkennen würde, wenn ichvon meinem Fürsten ein Zeichen seiner Gnade empfangen sollte.Wir stammen nicht, wie Jhr,aus einer adeligenFamilie, sondern mußten