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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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643
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müßten! Und doch trugen wir unser Leben, man möchte sagen,fortwährend in unfern Händen, Oakcs!"

Das wirst du bei Knaben und Jünglingen wohl immer sotreffen, Dick. Der aber ist der Glücklichste, der einem Augenblicke,wie der jetzige, so wie du in's Auge sehen kann ruhig und indem Bewußtsein seiner eigenen Verdienste."

Ich hatte eine vortreffliche Mutter, Oakes! Wir denken inder Jugend so wenig daran, wie viel wir der unauslöschlichen Zärt-lichkeit und dem weitsehendcn Unterrichte unserer Mutter verdanken!Uns Beiden starben sic, während wir noch jung waren, und doch,glaube ich, schulden wir ihnen weit mehr, als wir je zu vergeltenim Stande gewesen wären."

Sir Gervaise bejahte einfach; da er jedoch keine unmittelbareAntwort gab, so erfolgte eine lange Pause, während deren derViccadmiral glaubte, sein Freund fange an einzuschlummern. Dochtäuschte er sich hierin.

Du wirst für diesen letzten Dienst zum Viscount von Bowl-dero erhoben werden, Gervaise," bemerkte der Verwundete höchstunerwartet, und bewies dadurch, wie sehr seine Gedanken noch im-mer bei dem verweilten, was für seinen Freund von Interesse war.Auch sehe ich nicht ein, warum du abermals eine Peersstelle aus-schlagen solltest. Wer in dieser Welt zurückbleibt, darf ihren An-sichten und Gebräuchen wohl nachgeben, so lange sic nicht mit hö-heren Verpflichtungen im Widerspruche stehen."

»Ich!" rief Gervaise düster.Der Gedanke, auf diese Artan das, was vorgesallen ist, erinnert zu werden, wäre schlimmer,als eine Niederlage! Nein ich verlange keine Veränderung desNamens, die mich beständig an meinen Verlust mahnen müßte."

Bluewater warf ihm einen mehr dankbaren, als freudigen Blickzu doch gab er keine Antwort. Er verfiel nun in einen leichtenSchlummer, aus welchem er nicht früher erwachte, als bis die Zeit,