Das letztere soll unverändert bleiben, denn es wurde ans freienStücken festgesetzt und kommt von Herzen."
„Und nun," bemerkte Mrs. Dutton, „haben wir für jetztgenug gehört. An einem Krankenbett sollte es ruhiger sein. Gebt
mir mein Kind zurück/-ich kann mich noch nicht entschließen,
mich für immer von ihm zu trennen."
„Mutter! Mutter!" rief Mildred, an Mrs. Drittens Brustfliegend — „ich bin dein und dein allein."
„Nein—nein — Mildred, ich fürchte, so ist cs nicht, wennAlles sich bestätigen sollte, wie ich's vermuthe, und dieser Augen-blick ist so geeignet, wie jeder andere, um auch diese Sache deinemverehrten Oheim vorzutragen. — Treten Sie nur vor, Sir Wy-cherly — ich habe wohl verstanden, was Sie mir noch in dieserMinute in's Ohr flüsterten: daß Sie das Versprechen dieses eigen-sinnigen Mädchens besitzen, Ihre Gattin zu werden, wenn sie je-mals eine Waise werden sollte. Eine Waise ist sie wirklich, und istes seit der ersten Stunde ihrer Geburt gewesen."
„Nein — nein — nein," flüsterte Mildrcd, ihr Antlitz nochtiefer an ihrer Mutter Brust verbergend, „so lange du lebst,kann ich nie eine Waise sein. Nur jetzt nicht — ein ander Mal— dicß ist unzeitig — grausam — nein, es ist doch das nicht,was ich sagte."
„Führen Sie sie weg, theuerste Mrs. Dutton," sagte Blue-water', und Thränen der Freude stahlen sich aus seinen Augen.„Nehmen Sie sie weg, damit mich nicht allzuviel Glück auf ein-mal überrasche. Meine Gedanken sollten für einen solchen Augen-blick ruhiger sein, als sie eben jetzt sind!"
Wycherly machte Mildred aus den Armen ihrer Mutter losund führte sie sanft aus dem Zimmer. Als Beide mit Mrs. Dut-ton das Stübchen der Letzteren erreicht hatten, flüsterte er dem tieferschütterten Mädchen etwas in's Ohr, woraus sie ihn mit einemüberglücklichen Blicke ansah, der auch durch ihre Thränen zu ihm