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herablächelte, und nun war die Reihe an ihm, sie abermals eineselige Minute lang an sein Herz zu drücken.
„Meine theure Mrs. Dutton — nein, meine theure Mutter,"begann er, „wir Beide, Mildrcd und ich, sind ohne Eltern. Ichbin eine Waise, wie sie, und wir können uns niemals dazu ver-stehen , uns von Ihnen zu trennen. Ich bitte Sie inständig, be-trachten Sic sich in Allem als ein Glied unserer Familie, dennMildred und ich werden nie aufhören, Sie stets nur wie eineMutter anzusehen, welche aus mehr als gewöhnliche Liebe undVerehrung Anspruch machcn.darf."
Wycherly hatte kaum diese Rede vollendet, als er auch vonMildrcd zehnfach dafür belohnt wurde. In einem Plötzlichen Aus-bruche ihres natürlichen Gefühls, ohne alle Verstellung und Zu-rückhaltung , und nur ihrem eigenen Herzen nachgcbend, schlang sieihre Arme um seinen Nacken, flüsterte mehrere Male das Wort„Dank" und weinte laut an seiner Brust. Als Mrs. Dutton dasschluchzende Mädchen wieder aus seinen Händen empfing, küßteWycherly der Mutter Wange und verließ dann das Zimmer.
Admiral Bluewater wollte sich nicht vorher zur Ruhe begeben,bis er mit seinem Freunde und Wycherly noch eine geheime Unter-redung gehabt hatte. Der Letztere war die Freimüthigkcit undHochherzigkeit selbst: der Admiral wollte aber nichts von Bedin-gungen hören, denn er vertraute unbedingt der Ehrenhaftigkeit desjungen Mannes. Seine eigene Zeit war übrigens kurz gemessen,und er erklärte, nur dann vollkommen glücklich sterben zu können,wenn er seine Nichte unter der Obhut eines Mannes, wie unserVirginier, zurücklassen könnte. Er wünschte deßhalb, daß die Trau-ung vor seinen Augen stattfinden möchte. Hieraus bestand er sogaralles Ernstes: Wycherly machte natürlich keine Einwendungen, son-dern beeilte sich, Mrs. Dutton und Mildred den Stand der Dingemitzutheilen.
„Es ist doch sonderbar, Dick," sprach Sir Gervaise und