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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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und verehrte auch Mrs. Duttou ihre junge Freundin; doch war derAbstand, weichen Stellung und Geburt zwischen Beiden geschaf-fen, der Art, daß er das Vertrauen bei ihnen ausschloß. Währendder wenigen Tage, welche Erstere bei ihrer bescheidenen Freundinzubrachte, hatte sie sich mit der ruhigen Würde einer Frau be-nommen, die sich keines Unrechtes bewußt ist, und um keinen Preiswäre es der Anderen möglich gewesen, Fragen zu stellen, welcheirgend einen Zweifel hätten blicken lassen. Wiederholte Anfälle vonOhnmacht machten in Agnesens Todesstunde jede Mittheilnng un-möglich, und Mrs. Dutton sah mit einem Male ein Kind aus ihrenArmen und den Leichnam ihrer Freundin vor sich liegen.

Miß Hedworth hatte ohne Begleitung und unter einem falschenNamen ihre Schwelle ausgesucht. Dieser Umstand verleitete Mrs.Dutton, das Schlimmste zu fürchten, und so fuhr sic fort, alleweiteren Anstalten mit der zartesten Rücksicht für den Ruf der Ver-storbenen zu treffen. Die Leiche wurde nach London gebracht undan ihren Oheim Briefe gesendet, um ihn zu benachrichtigen, woer sie finden könnte, nebst einer Nachweisung darüber, von wemer, falls er es wünsche, die näheren Umstände über den Tod seinerNichte erfahren könne.

Mrs. Dutton überzeugte sich, daß die Verstorbene aus die ge-wöhnliche Weise beerdigt wurde: doch über die näheren Umständewurde niemals Erkundigung bei ihr cingczogen. Miß HedworthsSchwester, die junge Herzogin, machte damals eine Reise in Ita-lien , von wo sie länger als ein Jahr nicht mehr zurückkchrte, undauch dann erhielt sic, wie wir hinznfügcn müssen, auf ihre Nach-fragen nach dem Schicksale einer geliebten Schwester die einfacheAuskunft welche Mrs. Dutton jedoch unfähig war, weiter zu er-klären daß dieselbe während eines Besuches in einem Badeorte,wohin sie ihrer Gesundheit wegen mit einer weiblichen Freundingegangen, plötzlich gestorben sei.

Ob Mr. Hedworth selbst irgend einen Verdacht über den Zu-