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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Nein, Mildred so können wir nicht scheiden. GewährenSie mir wenigstens den schwachen Trost, mir zu sagen, ob Sie,wenn dieses Hindcrniß nicht bestünde wenn Sie zum Beispieleine Waise wären ob sie dann die Meine sein wollten?"

O, Wycherly, wie gern wie gern! Doch sprechen Siejetzt nicht mehr nein-"

Dießmal dauerte die Umarmung länger, war sogar noch in-niger als zuvor, und Wycherly besaß zu viel von der Kühnheiteines Seemanns, um das süße Mädchen aus seinen Armen ent-schlüpfen zu lassen, ohne einen Kuß aus ihre Lippen zu drücken.Kaum fühlte sich aber Mildred von seinem warmen Drucke befreit,als ihre leichte Gestalt auch augenblicklich verschwunden war.

Mit diesem charakteristischen Abschiede beschließen wir jetztunsere Scene und verlegen dieselbe in das Zelt der Viceadmirals,Sir Gervaise Oakes.

Ihr habt Admiral Bluewatcr gesehen?" fragte der Komman-dirende, sobald Magraths Gestalt den Eingang verdunkelte, mitdem entschiedenen Ernste eines Mannes, der selbst das Schlimmstezu hören gefaßt ist.Ist dieß der Fall, so sagt mir nur gleich,welche Hoffnung für ihn vorhanden ist."

Von allen menschlichen Leidenschaften, Sir Jarvis," gab Ma-grath zur Antwort und schaute dabei ans die Seite, um dem festenBlicke des Anderen auszuweichenwird die Hoffnung von ver-nünftigen Männern allgemein als die eitelste und trügerischste an-gesehen , und so muß ich noch hinzusetzeu von allen Artenund Klassen von Hoffnung ist die, welche über das Leben entscheidet,noch vollends die allerunficherstc. Ich denke, wir Alle hoffen einhübsches Alter zu erreichen, und doch wie Viele von uns lebengerade nur so lange, um sich zuletzt enttäuscht zu sehen!"

Sir Gervaise rührte sich nicht, bis der Arzt zu sprechen aus-hörte : dann begann er in traurigem Schweigen in seinem Zelteaus und ab zu gehen. Ihm war Magraths Weise so wohl bekannt,