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blickte wild um sich. „Gott sei Dank! so ist es wenigstens sürdießmal üb erstanden! Lassen Sie uns nach Hause zurückkehren —Admiral Bluewater wird mich vielleicht vermissen."
„Nein, Mildred —, jetzt nicht. Gewiß können Sie für mich-— sür mich, der ich in letzter Zeit Ihretwegen — ja, durch IhreSchuld — so viel gelitten habe — Sie können wohl aus Barm-herzigkeit einige wenige Minuten für mich erübrigen. — War dießder Grund -— der einzige Grund, thenerstes Mädchen, warumSie meine Hand mit solcher Hartnäckigkeit zurückwiesen?"
„War es daran nicht genug, Wycherly?" flüsterte Mildred soleise, als ob sie fürchtete, die Luft möchte ihr Gcheimniß vernehmen.„Bedenken Sie, wer Sie sind und was ich bin! Konnte ich zugeben,daß Sie der Gatte eines Wesens werden sollten, welchem von ihrem eige-nen Vaterso grausame, grausame Vorschläge gemacht worden waren?"
„Ich will mich nicht verstellen, Mildred — will Ihnen meinenAbscheu vor solchen Grundsätzen nicht verbergen: doch Ihre Tugen-den strahlen nur um so Heller, da sie in solcher Gesellschaft auf-geblüht sind. Beantworten Sie mir nur eine einzige Frage auf-richtig, und jede andere Schwierigkeit kann überwunden werden —Lieben Sie mich so innig, Mildred, daß Sie — wären Sic eineWaise — meine Gattin werden möchten?"
Mildreds Antlitz zeugte von tiefer Seelcnangst: bei dieser Fragegewann es aber einen durchaus veränderten Ausdruck. Der Augen-blick war, wie die Gefühle, die er erzeugte — außergewöhnlich,und sich selbst beinahe unbewußt, hob sie die Hand, welche ihreeigene gefaßt hielt, mit einer Art stummer Ehrfurcht an ihre Lip-pen. Im nächsten Augenblicke lag sie in des jungen Mannes Armenund fühlte sich von ihm glühend an's Herz gedrückt.
„Laßt uns gehen," sprach Mildred, indem sie sich ans einerUmarmung los machte, welche zu unwillkürlich eingetreten unddabei zu herzlich war, als daß sie ihr Zartgefühl hätte beunruhigenkönnen. „Ich weiß es, Admiral Bluewater wird mich vermissen!"
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