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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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in England machen winde. Vielleicht kann Euer Einfluß mir be-hilflich sein denn sie hat meine Hand ansgeschlagen."

Ansgeschlagen!" ricfDutton mit einem Erstaunen, das sogardie berechnete Freundlichkeit, welche er in dem Augenblicke, daWycherly cintrat, angenommen hatte, völlig überwältigteSirWycherly Wychecombe und ausgcschlagen! Doch das geschah,ehe Eure Rechte so wohl begründet waren, wie sic es jetzt find.Mildred, gib mir Antwort wie konntest du ja, wiedurftest du ein derartiges Anerbieten zurückweisen?"

Mehr konnte die menschliche Natur nicht ertragen. Mildredließ die Hände unwillkürlich in ihren Schoost fallen und zeigte einAntlitz, so lieblich wie das eines Engels, aber bleich beinahewie die Farbe des Todes.

Vater," rief ste,konnte ich, dürfte ich Sir WycherlyWychecombe ermuthigen, sich mit einer Familie, wie die unsrige,zu verbinde»?"

Diese Antwort war ihr gewaltsam erpreßt worden; doch kaumwaren ihr die Worte entschlüpft, als sie dieselben auch schon wiederbereute und ihr Gesicht abermals zwiscben ihren Händen begrub.

Das Gewissen schlug Dutton mit einer Gewalt, die ihn bei-nahe wieder nüchtern machte, und es ist schwer zu bestimmen, wasfür eine Erläuterung nunmehr gefolgt sein würde, wenn Wycherlynicht in leisem Tone darum gebeten hätte, mit der Tochter alleingelassen zu werden. Dutton hatte Verstand genug, um zu begrei-fen, daß er überflüssig war, und überdieß trieb ihn sein Scham-gefühl von dannen. In einer halben Minute war er den Gipfelder Klippe vollends hiuaufgehumpclt und dann verschwunden.

Mildred! Theu erste Mildrcd," sprach Wycherly zärt-lich und versuchte freundlich, ihre Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen,wir sind jetzt allein; gewiß gewiß Sie werden sich nichtweigern, mich an zu sehen!"

Ist er fort?" fragte Mildred, ließ ihre Hände sinken und