Druckschrift 
13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
Entstehung
Seite
624
Einzelbild herunterladen
 

624

Sie muß ja, und in deinem Falle wird sie es auch.Nur nicht länger gezaudert nenne mir eines der Anerbieten,welche dir gemacht wurden."

Nach einer kurzen Pause brachte Mildred mit leiser, zitternderStimme den NamenMr. Rothcrham" hervor.

Das habe ich vermuthet," zürnte Dutton;es gab eine Zeit,wo er sogar gut genug gewesen wäre, doch jetzt haben wir Besseresvor uns. Uebrigcns kann er immer noch als letzte Zuflucht ausbe-halten bleiben: die tausend Pfund, welche ihm, wie Mr. Thomassagt, ansbczahlt werden solle», und sein jährliches Einkommen wer-den immerhin einen behaglichen Hafen nach einem stürmcvollen Le-ben abgeben. Nun, wer kommt jetzt zunächst, Mildred ? IstMr. Thomas Wychecombe bis jetzt schon so weit gegangen?"

Er hat in diesen letzten vierundzwanzig Stunden von mirverlangt, daß ich seine Frau werden sollte, Vater wenn Ihretwa dieses meint."

Keine Ziererei, Mildred-ich kann so etwas nicht ansstehen.Du weißt recht gut, was ich meine. Wie lautete deine Antwort?"

Ich liebe ihn nicht im Geringsten, Vater, und sagte ihmnatürlich, daß ich ihn nicht ehelichen könnte."

Das folgt noch keineswegs natürlich, Mädchen! DaSVerehelichen geschieht durch die Priester, und die Liebe istwieder etwas ganz Anderes. Ich hoffe, du betrachtest doch Mrs.Dutton als meine Frau?"

Welche Frage!" flüsterte Mildred.

Nun, und glaubst du etwa, sie liebe mich könne michlieben nachdem ich ein armer, entehrter Bettler geworden?"

Vater"

Komm komm genug davon. Mr. Thomas Wyche-combe mag vielleicht nicht legitim sein nach den Beweisen, welcheSir Reginald in den letzten paar Tagen vorgebracht hat, glaubeich sogar, daß er es nicht ist; auch höre ich, seine eigene Mutter