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Tapferkeit hinnehmen, mit der er ein so schönes Schiff auf sohübsche Weise eroberte."
Mehrere Minuten verstrichen nun unter erwartungsvollemSchweigen. Die Fregatte näherte sich mit fortwährend vermin-derter Schnelligkeit dem größeren Schiffe, indem sie gleichsam Fußum Fuß nach vorn gegen dasselbe aufrückte.
Sir Gervaise stellte sich auf eine der QnartcrdeckSkanonen undstützte sich dabei gegen die Hängcmattentücher: in dieser Stellungerwartete er den Gruß des Freundes, den er schon so lange mitihm auszutauschen gewöhnt war, und fühlte sich bereit, ihn geradeeben so herzlich zu crwiedern, als ob unterdessen nichts vorgefallenwäre, was die Harmonie ihrer Seelen hätte stören können. Dereinzige Blick seines Auges, sein Winken mit dem Hute und die edleEntschlossenheit, womit sich Blucwater zwischen ihn und seinen ge-fährlichsten Feind geworfen hatte — dieß Alles war ihm noch im-mer im Geiste gegenwärtig, und stimmte ihn mehr als je zu denfreundlichsten Gefühlen, deren seine Natur fähig war.
Als die Chloe langsam gegen den Cäsar herankam, standStowcl bereits auf der Kampanje seines Schiffes und nahm ausEhrerbietung gegen den kommandircnden Admiral seinen Hut ab.
Sir Gervaise hatte sich ans Zartgefühl zum Grundsatz ge-macht, sich auf dem Schiffe eines untergeordneten Flaggenosfiziersnie weiter in die inneren Angelegenheiten zu mischen, als der Dienstunerläßlich gebot. Demgemäß war auch sein Verkehr mit demKapitän des Cäsar gewöhnlich nur sehr allgemeiner Natur ge-wesen, und mündliche Befehle, tadelnde Bemerkungen waren stetssorgfältig vermieden worden. Dieser Umstand machte den komman-direnden Admiral mehr als jeden andern zu Stowels Liebling, dennLetzterer konnte dabei auf seinem eigenen Schiff ganzseinen eigenenWeg gehen, da dem Contrcadmiral alle diese Dinge viel zu gleich-gültig waren, als daß er sich damit hätte befassen mögen.
„Wie geht's Euch, Stowel?" rief Sir Gervaise herzlich zu