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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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noch zwei weitere französische Schiffe der Liste der englischen Prisenbeigcsügt werden können, wenn man den wirklichen Instand derFlotte gekannt hätte. In solchen Augenblicken sicht und suhltaber der Kämpfende seine eigenen Verletzungen, während er dieseiner Feinde großcntheils bloS c rrathe» muß, und die Engländerwaren zu sehr mit den nöthigen Anstalten zur Rettung ihrer nochübrigen Masten beschäftigt, als daß sie sich noch einer weiterenGefahr anssetzcn mochten, um einen schon so beträchtliche» Vor-thcil noch weiter zu verfolgen.

Zwischen dem Thundcrcr und Dublin und dem Ajar, Dugay,Tronin und Hektar wurden noch einige ferne Salven gewechselt,bis cs den beiden erstercn gelang, Lord Morganic ans seiner schlim-men Lage herauszureißen. Doch hatte dicß keine anderen wesent-lichen Folgen, als daß einige Spieren, die schon vorher beschädigt genuggewesen waren, noch mehr zusammengcschossen und weitere fünfzehnbis zwanzig Menschen höchst nutzlos getödtet oder verwundet wurden.

Sobald der Viceadmiral sah, was diese neue Episode wahr-scheinlich zur Folge haben würde, befahl er Kapitän O'Ncill vomDublin eincmOffizier von,heißem Temperaments wie der Kriegervon Waterloo sich selbst nannte durch Signale, daß der Kampseingestellt werden sollte. Die Befolgung dieses Befehls machte so-fort der Schlacht ein Ende.

Der Leser wird sich erinnern, daß der Wind beim Beginne desKampfes aus Nordwesten geblasen hatte. Die Kanonade hatteihn beinahe ,todt gemacht, wie die Seeleute cs nennen; in demGrade aber, wie die Erschütterungen durch das Geschütz allmähligabnahmen, hatte er sich auch von Neuem belebt. Das Vorschreitendes Tags, zusammcngenommen mit den neuen Luftströmungen,welchen die leeren Räume, die durch das Verbrennen von so vielPulver entstanden waren, ausfüllen wollten, hatte ein plötzlichesUmspringen des Windes zur Folge, denn bald nach Beendigung desKampfes verspürte man eine starke Brise aus Osten.