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Ein Ruf ans kräftigen Lungen — und des ViceadmiralsStimme war, wenn er sie brauchen wollte, dem Schmettern einerPosaune ähnlich — ist vielleicht ohne Beihilfe von InstrumentenHeller und eindrucksvoller, als wenn er entstellt und unnatürlichans einem Sprachrohre heraustönt. Jedenfalls wurden des Vice-admirals Worte sogar auf dem unteren Deck und von den Leutennahe bei den Luken vernommen. Ein Dutzend Stimmen faßtensie auf und wiederholten sie mit den Beisätzen: „Aufgeschaut, ihrJungen; Sir Jarvy ist wach!" „Eure Kanonen bereit gehalten!"„Wartet, bis er winkelrccht steht!" und anderen ähnlichen Ermah-nungen, wie sie der Seeoffizier beim Beginne eines Kampfes fastimmer zu geben pflegt.
In diesem entscheidenden Augenblicke schaute Sir Gervaiseabermals aufwärts und erblickte wieder die kleine Flagge, währendsie gerade in eine ungeheure Rauchwolke eintauchtc: er sah dasSchiff dem seinen dwars gegenüber, und seine Kraft gleichsam ver-doppelnd, rief er das einzige Wort:
„Feuer!"
Greenly stand auf der Unterdecksleiter und hatte den Kopfeben an die Rahmen der Luken angedrückt, als dieser Befehl seinOhr erreichte; er wiederholte ihn augenblicklich mit kaum minderfurchtbarer Stimme.
Die Wolke auf der Backbordseite wurde wie der Dunst, wel-chen der Wind zerstreut, nach allen Seiten aus einander gerissen.Das Scknff schien in Flammen zu stehen, und die Geschosse voneinundvierzig Kanonen flogen so zu sagen mit einem einzigen Blitz-strahl auf ihrem tödtlichen Pfade dahin. Der alte Plantagenct er-zitterte bis in den Kiel hinab, und bog sich sogar etwas unter denRückstößen der Geschütze, hob sich jedoch augenblicklich wieder wieEiner, der plötzlich von einer Last befreit wird, und zog rasch, wiezuvor, seines Weges weiter.
Diese zeitige volle Lage rettete das Schiff des brittischen Ober-