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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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admirals vor einer frühen Niederlage. Die Mannschaft des Pluto,seines neuen Gegners, war überrascht, da sie bis jetzt noch garnicht im Stande gewesen war, die Stellung ihres Feindes genanzu erkennen; neben dem, daß Schiff und Leute durch die sicht-barste Verheerung gelitten hatten, wurden Letztere auch noch imungünstigsten Momente zum Feuern verleitet. So unsicher undhastig war in der That die Salve, womit das französische Schiffden Gruß des Feindes erwicdcrte, daß kein kleiner Theil des Inhaltsihrer Kanonen den Leuten auf dem Plantagenet über die Köpfewcgsauste und an der Backbordscite des Temeraire cinschlug, derzunächst vor dem französischen Admiralschiffe stand.

Das war eine zeitgemäße Begrüßung," sagte Sir Gervaiselächelnd, sobald das Feuer seines neuen Feindes ohne wesentlichenSchaden vorübcrgegangen war.Der erste Schlag ist immer schondie halbe Schlacht. Jetzt können wir wohl mit einiger Hoffnungauf Erfolg weiter fortfahrcn. Aha! da kommt Greenly wiederGott sei Dank, er wenigstens ist unverletzt!"

Das Wiedersehen dieser beiden erfahrenen Seemänner warherzlich, aber von tiefem Ernste begleitet. Beide fühlten, daß nichtnur die Lage ihres Schiffes, sondern auch die der ganzen Flotteausnehmend kritisch wurde, da die Uebermacht des Feindes zu großund seine Stellung zu günstig war, um nicht den endlichen Ansgangäußerst zweifelhaft zu machen. Bis jetzt hatte man allerdings einigenVortheil errungen, aber cs war nur wenig Hoffnung vorhanden, daßman ihn lange würde behaupten können. Die Umstände fordertenjedenfalls höchst entschiedene und vor Allem äußerst kühne Maßregeln.

Ich bin entschlossen, Greenly," bemerkte der Viccadmiral.Wir müssen uns einem dieser beiden Schiffe an Bord legen unddie Sache Mann gegen Mann ausfechtcn. Wir wollen den fran-zösischen Oberkommandantcn nehmen; er muß nach der Art, wiesein Feuer nachläßt, schon ziemlich schlimm zugerichtct sein, undwenn wir ihn wegnehmen oder auch nur aus der Linie drängen