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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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warfen hie und da einen Blick durch ihre Stückpforten, nm diegegenseitigen Stellungen der beiden Flotten in Augenschein zunehmen und für ihre eigene Person zum Kampfe bereit zu sein.

Als die Engländer ans Gewchrschußweite herangckommen waren,zogen die Franzosen ihre Marssegel an die Mastcntoppö an; dadurchkamen ihre Schiffe in lebhafteren Gang. Noch immer jagten dieElfteren mit der äußersten Schnelligkeit daher, da sic die meistenSegel führten und von der größeren Triebkraft geleitet wurden.

Als man endlich nahe genug war, gab Sir Gervaise denBefehl, die Segel seines eigenen Schiffes zu verkürzen.

So wird es gehen, Greenly," sagte er in mildem, ruhigemTone.Laßt die Bramfallen ablaufcn und das Focksegel aufholen.Der jetzige Kurs wird Euch gerade gegenüber bringen."

Der Kapitän gab die nöthigen Befehle und der Master ver-kürzte demgemäß seine Segel. Stoch immer schoß der Plantagenctvorwärts; drei bis vier Minuten später schwenkte er seine Bügeso nahe an dem Hintertheil des Fondroyant vorbei, daß eine Ka-nonenkugel hinübcrrcichen konnte.

Dicß war für beide Linien das erwartete Signal, und sämmt-liche Schiffe eröffneten ihr Feuer fast in demselben Athemzugc.Der Blitz, das Gebrüll und der wirbelnde Ranch folgten sich raschhinter einander, und in einem Zeiträume, der fast nur ein Augen-blick zu sein schien: das Rasseln der Kugeln und das Acchzcn derVerwundeten mischten sich in diesen höllischen Lärm, denn selbstdem Tapfersten und Entschlossensten entreißt die Natur in solchenAugenblicken den Schmerzensruf menschlicher Schwäche.

Bunting war eben im Begriff, Sir Gervaise zu melden, daßer mitten in diesem tobenden Lärm kein Signal von dem Cäsarbemerken könne, als eine kleine, runde Kugel, von der Kompaniedes Franzmanns abgefeucrt, seinen Körper durchbohrte und buch-stäblich das Herz vor sich Hertrieb, so daß er todt zu den Füßenseines Kommandirenden niederstürztc.