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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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selbst freies Feld zum Kumpfe mit Monsieur de Vervillin, ohne dußdieser einen besonderen Vortheil voraus gehabt hätte. Er kannteBlncwaters edle Natur zu gut, um nicht vollkommen davon über-zeugt zu sein, daß seine eigene Willfährigkeit, womit er dessenBitte, seinen Untergebenen nicht durch Signale zum Kampfe zurufen, erfüllt hatte sein Herz rühren und all' seinen besserenGefühlen gedoppelte Kraft verleihen müsse.

Nichtsdestoweniger zog Sir Gcrvaisc Oakcs dießmal nichtohne mancherlei peinliche Vorahnungen in den nahenden Kampf.Er hatte zu lange in der Welt gelebt, um nicht zu wissen, daßdas politische Vornrtheil von allen menschlichen Schwächen geradediejenige ist, welche am meisten demoralisirt, indem sie unsere per-sönlichen Laster in den gefährlichen Schleier des allgemeinen Bestencinhüllt, und selbst den Gutgesinnten unempfindlich für das Unrechtmacht, das er unter dem trügerischen, schmeichelnden Vorwände, derGesammtheit zu dienen einzelnen Personen rücksichtslos zufügt.

Doch war der Zweifel noch viel peinlicher als die Gewißheitselbst der schlimmsten Vorahnungen; übcrdicß lag es nicht in sei-ner Natur, einen so offen angebotcnen Kampf von sich zu »reisen und so beschloß er denn, aus jede Gefahr hin mit dem Grasenanzubinden und den Ausgang Gott und seiner eigenen Kraft an-hcimzustellen.

Der Plantagcnct bot, »rührend er sich bei dieser denkwürdigenGelegenheit der französischen Linie näherte, das beredte Gemälde einesgeordneten und zum Kampfe gerüsteten Schiffes dar. Die Leutestanden alle »ruf ihren Posten, und als Grcenlu durch die Batterienwandcltc, fand er jede Kanone auf der Steuerbordseite losgemacht,gerichtet und zum Abfeucrn bereit, während mau auf der entgegen-gesetzten Seite die Taljen blos einigemal abwindcn, das Geschützfrei machen und Lunten oder Kngclsormen anwendcn durste, umauch dort eine allgemeine Salve hören zu lassen. Eine Todtenstilleherrschte von der Kampanje bis zur Vmbülance; die älteren Matrosen