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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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So drohte em naher und für jene Zeit wenigstens auf Flottennoch ungewohnter Kampf; aber es war gerade das Spiel, wie esunser Oberadmiral am meisten liebte, und wie es auch die Sachenam schnellsten zu einem Resultate zu bringen versprach.

Nachdem die Präliminarien auf diese Art getroffen waren, bliebfür die betreffenden Befehlshaber immer noch Zeit übrig, um sichnochmals gehörig umzuschauen. Die Franzosen lagen noch immereine volle Meile vor ihren Feinden, und da beide Flotten in einund derselben Richtung hinstencrten, so geschah die Annäherungder Engländer so langsam, daß noch immer zwanzig Minuten jenerfeierlichen, athemlosen Stille übrig waren, wie sic ans einem wohldis-ciplinirten Schiffe gewöhnlich vor dem Beginn eines Kampfes herrscht.

Die Gefühle der beiden Oberbefehlshaber in diesem gewich-tigen Augenblicke standen gegenseitig im offenbarsten Widerspruch.Der Graf von Vervillin sah, daß die zweite Division seiner Flotteunter dem Contreadmiral, Vicomte des Prez, gerade in der Stel-lung mar, wie er sie wünschte, da sie durch das Hcrankommcn derenglischen Division und dadurch, daß sie an ihrer eigenen Luvseitehielt den Vorthcil des Windes gewonnen hatte. Zwischen denbeiden französischen Offizieren herrschte über den Kurs, den sie cin-znhalten hatten, das vollkommenste Einverständnis!, und Beide heg-ten die lebendige Hoffnung, daß es ihnen gelingen würde, dieSchlappe des vorhergehenden Tags, und zwar gerade durch solcheMittel wieder gut zu machen, welche denen, wodurch sic sic erhalten,sehr ähnlich waren.

Ans der anderen Seite schwebte Sir Gervaise über Bluewatcrsnächstes Benehmen in den pcinigendsten Zweifeln. So sehr er sichübrigens mit Vcrmnthnngen quälte, so konnte er doch niemals zudem Schluffe gelangen, daß sein Freund ihn hilflos der vereintenMacht der beiden feindlichen Divisionen überlassen würde, und solange der französische Eontreadmiral durch die windwärts stehendeAbtheilung der Engländer im Schach gehalten wurde, hatte er