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Folge — doch hörte man noch nirgends einen Schuß fallen. Sobald der Graf von Vcrvillin bemerkte, daß die Engländer sichanschickten, näher zu rücken, signalisirte er seiner eigenen Division,das Steuer zu heben und unter ihren Marssegeln todt vor demWinde herzulaufen, wobei die Hinteren Schiffe die Bewegung an-zusangen hätten. Dieß verkehrte die ganze bisherige Segelordnungund brachte den Foudroyant in die Nachhut — also dem Feindeam nächsten. Kaum war dieß geschehen, als er seine Marssegelauf's Eselshaupt*) setzte.
Dieses Manöver konnte nicht leicht mißverstanden werden. Eswar eine direkte Einladung an Sir Gervaise, hübsch ordentlichlängs seiner Linie hcrabzukommen, da durch das Wenden jede Ge-fahr, hiebei der Läugenach beschossen zu werden, entfernt worden war.
Der englische Obcradmiral war nicht der Mann, der eine sohandgreifliche Herausforderung ausgeschlagen hätte; im Gegentheilgab er noch einige Signale, um die Art und Weise des beabsich-tigten Angriffs zu bestimmen, setzte dann Vor- und Hauptbram-segcl ein und brachte den Wind gerade über seinen eigenen Hack-bord. Die Hinteren Schiffe folgten so pünktlich wie ein Uhrwerk,und jetzt zweifelte Niemand mehr, daß die Art des Angriffs für denheutigen Tag festgesetzt sei.
Da die Franzosen mit Monsieur de Vcrvillin noch immer einehalbe Meile süd- und ostwärts von der herannahendcn Divisionihrer Feinde entfernt lagen, so sammelte der Graf alle seine Fre-gatten und Korvetten aus seine Steucrbordseite und ließ aus dieseArt seinem Gegner den Zugang auf der Backbordseite frei. Auchdieser Wink wurde verstanden, und der Plantagenct steuerte jetzt ineinem Kurse, der ihn, ungefähr hundert Ruthen von den Mündun-gen der feindlichen Kanonen entfernt, gerade auf diese Seite desFoudroyant bringen mußte.
*) Esels haupt ist das Holz über den Sahlingen, das die einzelnen Stengenan die Masten befestigt. D. U.