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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
Entstehung
Seite
561
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segnen sagt ihr Alles, was ein Mann, wie Ihr selbst wißt, beieiner solchen Veranlassung zu sagen hat. Und jetzt an unserGeschäft. Laßt uns in dieser Eurer niedlichen und so behaglichenKajüte Platz nehmen und unsere Sachen besprechen."

Die beiden Kapitäne nebst Wycherly folgten dem Viceadmiralein die Hinterkajüte, wo sich der Leztere auf einem kleinen Sophaniederlicß, während die Anderen in achtungsvoller Entfernung ihreStühle einnahmen: auf der See ist nämlich weder Vertraulichkeit,noch scherzhafte Laune von Seiten eines Vorgesetzten jemals imStande, die Entfernung zwischen ihm und Denen, welche unter-geordnete Stellen bekleiden, zu vermindern eine That-sache, deren sich Gesetzgeber recht wohl erinnern dürften, wenn sietm Dienste neue Rangstufen schaffen.

Sobald Alle Platz genommen hatten, eröffnete Sir Gervaisesein Vorhaben.

Ich habe da einen kitzlichen Dienst, Kapitän Parker," beganner,den ich gerne Euch selbst anvertraucn möchte. Ihr müßtwissen, daß wir das Schiff, das uns heute Morgen entkam undsich in die französische Linie zurück flüchtete neben dem, daß wirihm zwei seiner Masten abgcschosscn, in jeder Beziehung scharf genugmitgenommen haben. Dieses Schiff hat, wie Ihr gesehen habenwerdet, bereits wieder Nothmastcn aufgerichtct; doch sind cs blosSpieren, die einzig in der Absicht aufgezogen sein können, dasselbesicher in den Hafen zurückzuführen. Monsieur de Vcrvillin wärenicht der Mann, für den ich ihn halte, wenn er den Streit zwi-schen uns auf dem Punkte zu lassen beabsichtigte, auf welchem erjetzt ist. Nun kann er aber jenes cntmastete Schiff ebensowenig inseiner Flotte behalten, als wir dieß mit unserer eigenen Prise thunkönnen, und ich zweifle keinen Augenblick, daß er es, sobald es dunkelist, höchst wahrscheinlich von einer seiner Korvetten oder vielleichtVon einer Fregatte begleitet, nach Cherbourg absenden wird."

Die beiden Admirale. Zg