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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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wohl noch eben so sicher zu handhaben sein, wenn es bei leichtemWind und in kritischen Augenblicken znm Schlagen käme?"

Hum! Greenly! für uns alte Bursche wird cs allmählig Zeit,uns umzuschauen, wen'n schon die Jungen anfangen, über Schlacht-linien ihre Betrachtungen anzustellcn! Ihr braucht nicht zu erröthcn,Wychecombe braucht gar nicht zu erröthen! Eure Bemerkungwar durchaus verständig und zeugt von reiflichem Nachdenken. Niewird ein Land eine mächtige Marine aufweisen, nie wird sich einMann einen bedeutenden Einfluß auf die Kriegführung seines Vol-kes erringen, wenn nicht auf die Taktik der Flotte die größte Auf-merksamkeit gerichtet wird. Als Vorübung sind diese Fregattengc-fcchte und einzelnen Kreuzfahrten ganz an ihrem Platze: die Haupt-übung aber muß nothwendig im Geschwader geschehen. Zehn großeSchiffe, wenn sie an gute Flottendisciplin gewöhnt sind undlängere Zeit zur See neben einander gedient haben, richten mehrans, als hundert einzelne Kreuzer, sobald sich's darum handelt,Ordnung und Mannszucht auf dem Occan zu erhalten; nur dann,wenn wir unsere Fahrzeuge zusammen verwenden, lernen wirauch, was Mannschaft und Schiffe zu leisten vermögen. So z. B.verdanken wir den Erfolg des heutigen Tags einzig und alleinunserer Uebung im geschlossenen Segeln, so wie der Sicherheit,womit jedes Schiff seinen Posten zu behaupten gewöhnt ist; sonstwürden sechs Schiffe wohl niemals im Stande gewesen sein, ihrerZwölfen die Palme des Siegs zu entreißen. Die Palme! ja,das ist eben das rechte Wort, Greenly, das ich heute Morgen imSinne hatte. Daly's vermaledeiter Paddy hätte eigentlich, alsSinnbild der Victoria, doch auch einen Palmzweig in der Handtragen sollen meint Ihr nicht auch?"