Druckschrift 
13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
Entstehung
Seite
550
Einzelbild herunterladen
 

so daß jedes an seine angewiesene Stelle gelangen konnte. Es istwohl kaum nöthig zu sagen, daß diese Aenderung den Plantagenetabermals an die Töte der Linie brachte; nur folgte jetzt statt desCarnatic der Warspite als zweites Schiff, und elfterer schloßdagegen die Nachhut der ganzen Flotte.

Es war ein herrlicher Nachmittag und alle Aussicht zu einereben so schönen Nacht vorhanden. Da übrigens bei gegenwärtigerJahreszeit nur sechs Stunden völliger Dunkelheit zu erwartenwaren, und der Mond überdieß noch um Mitternacht aufgehenmußte, so erkannte der Viccadmiral recht wohl, daß er keine Zeitzu verlieren hatte, wenn er irgend eine Bewegung unter demSchleier der Finsteruiß ausführen wollte. Reffbänder wurden keinemehr gebraucht, obwohl die Schiffe sämmtlich unter kurzen Segelnstanden, um ihre Bewegungen nach denen der Prise cinzurichten.Die letztere war jetzt übrigens vom Druid in's Schlepptau ge-nommen worden, und da diese Fregatte ihre Bramsegel führte unddie Victoire selbst ihre Untcrsegcl gebrauchen konnte, so war sienicht nur im Staude, der Geschwindigkeit der Flotte, welche da-mals unter vollen Marssegeln stand, gleich zu kommen, sondernauch ihre Luvstellung glücklich zu behaupten.

Dicß war der Stand der Dinge in dem Augenblicke, als dieSonne nntersank. Der Feind war vom Leebug aus etwa ein undeine halbe Meile entfernt, da steckte der Plantagenet plötzlich einSignal auf, welches der ganzen Flotte befahl, mit den großenMarssegeln an den Masten beizuwenden. Dieser Befehl war kaumvollzogen, als die Offiziere aus dem Verdeck durch die Pfeife desUntcrbootsmannes überrascht wurden, welche die Mannschaft derViceadmiralsbarke zusammenberief. Letztere war nämlich einBoot, welches zu dem ausschließlichen Gebrauche des kommandi-renden Admirals bestimmt worden war.

Habe ich recht gehört, Sir Gervaise?" fragte Grcenly mit