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Gervaise," riefDaly grinsend von derKampanje seiner Prise her-über, denn wahrend sein Schiff vorwärts gegangen, hatte er sichselbst nach hinten verfügt, bis er auf dem Hinterdeck angclangt war
— „wie gefallen Euch die französischen Signale? In Ermanglungeines Besseren haben wir zu den Klassikern unsere Zuflucht genom-men!"
„Ja, ja, Ihr würdet, glaub'ich, wohl in Verlegenheit kom-men , wenn Ihr Eure eigenen Flaggen erklären solltet. Der Namedes Schiffs ist ,die Victorias wie man mir sagte; warum habt Ihrdenn dem armen Weibe eine Rüstung angezogen und einen Wurf-anker neben ihr aufgehißt?"
„Das geschah nach unfern Büchern, Sir Gervaise. Jedes Wortist aus dem Cicero, dem Cordairy, dem Cornelius Nepos und lautersolchen Burschen. O, Sir! ich ging auch in die Schule, ehe ichauf die See kam, wie Ihr zuweilen selbst zu sagen pflegt, Sir Ger-vaise, und die Literatur ist in Irland dieselbe wie auf der ganzenübrigen Welt. Die Victoria braucht eine Waffenrüstung, Sir, umsiegreich zu sein, und der Anker soll anzeigen, daß sie zu keiner her-gelaufenen Gaunerfamilie gehört. Ich bin so sicher, daß Alles richtigwar, als ich es je bei meinen Modus und Tempus gewesen."
„Alles ganz gut, Dalv," gab Sir Gervaise lachend zur Antwort:
— „Die Lords der Admiralität sollen Eure Verdienste in dieser Be-ziehung kennen lernen; vielleichtwerden sie Euch noch den Professortitelverschaffen. — Haltet Euer Luv an, sonst kommt Ihr gar bis zu unsererSprietsegelraa *) herüber; — habt wohl Acht und folget dem Druid."
Hier winkten sich die beiden Herren zum Abschied, wie gewöhn-lich, mit den Händen, und die Victoire zog mit gestutzten Schwin-gen langsam vorüber.
Der Druid folgte; Sir Gervaise gab Kapitän Blewet einfachden Befehl, die Prise in den Hasen zu eskortiren und für seineneigenen Fockmast Sorge zu tragen.
') Das Spliet- oder blinde Segel ist das unterste Segel am Bugspriet. D. u.
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