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an dem Flaggenschiff vorüber zn kommen. Als er ganz nahe war,ließ er ans Befehl des Niceadmirals sein großes Segel aufholcn.
„Habt Ihr irgend Etwas besonders nöthig, Mr. Daly," fragteSir Gcrvaisc, sobald der Lieutenant an dem vorderen Rande er-schien, um seinen Ruf zu beantworten. „Die See fällt so rasch,daß wir Euch wohl einige Boote hinübcrschickcu könnten."
„Großen Dank, Sir Gcrvaisc; ich bedarf weiter nichts, alsein Paar hundert Franzmänner vom Halse und statt ihrer ein Hun-dert Engländer an Bord zu kriegen. Alle zusammcngcrcchnct sindwir hier blos unser einundzwanzig königlicher Unterthaucu."
„Kapitän Blewct hat Befehl, Euch Gesellschaft zu leisten, Sir;sobald cs dunkel ist, habe ich im Sinn, Euch unter der Eskorte derFregatte nach Plymouth zu senden. Ist sie ein tüchtiges Schiff,Eure Prise — he, Daly?"
„Nun, Sir Gervaise, vorderhand ist sic wie ein Stück zer-brochener Töpferwaare, und man kann alle ihre Vorzüge noch nichtgehörig schätzen. Sic ist gar kein übler Segler und dauerhaft istsie auch, denk' ich —- das muß man ihr lassen. Im Innern aberist sie verteufelt französisch."
„Wir wollen sie seiner Zeit schon englisch machen, Sir. Wiesteht's mit den Lecken? Arbeiten die Pumpen frisch drauf los?"
„Sic hat einen einzigen verhenkerten Leck, .Sir Gcrvaisc; diePumpen saugen aber trotz einem Knäbchcu von neun Monaten. Wennfie's nicht thätcn — ja, da wären wir freilich zu wenig, um sie dazuzu zwingen,dcnnwir haben imGanzen uur neunzehu arbeitcndeHände."
„Ganz gut, Daly; Ihr könnt jetzt den großen Hals an Bordholen; vergeht mir aber nicht, daß Ihr, sobald es dunkel ist, nachPlymouth abzugeheu habt. Solltet Ihr irgend Etwas von AdmiralBluewatcr zu sehen bekommen, so sagt ihm, daß ich mich auf seineUnterstützung verlasse, und nur noch seine Ankunft abwarte, umMonsieur de Vervillins Aufgabe zu Ende zu bringen."
„Das will ich Alles herzlich gerne thuu, Sir. — Ei, Sir