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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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zärtlichen Wohlwollen behandelt, daß es Anderen ausnehmend schwerwurde, nicht gleichfalls einige Parteilichkeit für sic zu hegen.Mit einem Wort: Kapitän Sterling war ein Seemann nach der,alten Schule^ denn vor hundert Jahren gab cs in Sitten, Ge-bräuchen und Ansichten, in Philosophie, Moral und allen Fortschrittender Vernunft ebensogut eine alte Schule, als cs heutiges Tageseine solche gibt, und aller Wahrscheinlichkeit nach im nächstenJahr-hnndcrt eine solche gebe n w i r d.

Der Blcnhcim hatte keinen wesentlichen Schaden irgend einerArt genommen, auch war Keiner seiner Mannschaft verletzt, und sokonnte er einen sehr günstigen Bericht erstatten. Der Kapitänmeldete, sein Schiff sei noch eben so diensttüchtig, als cs zu derStunde gewesen, da cs seine Anker gelichtet habe.

Um so besser, Sterling um so besser. Ihr sollt bei dernächsten Affaire die Ehre des ersten Angriffs haben, damit IhrGelegenheit findet, Euch ausznzeichnen. Ich verlasse mich auf denBlcnhcim und ans seinen Kapitän."

Ich danke Euch, Sir," crwiederte Sterling, während sein Schiffweiter zog.Nebenbei bemerkt, Sir Gcrvaise würde es nichtgut sein, die Kisten der Prise vorher etwas zu durchsuchen, ehe sieden Zollbeamten in die Hände fiele. Hier ans der hohen See könnteman dieses doch nicht geschmuggelt heißen, und ich denke, sicmuß guten Klaret an Bord haben."

Das wäre eine,Priscnplünderungss Sterling," sagte der Vice-admiral lachend, denn er wußte, daß die Frage mehr im Scherzegestellt war und kein ernsthafter Vorschlag sein sollte;darauf steht,wie Ihr wißt, der Tod, sogar ohne die Wohlthat eines Beichtvaters.Nur weiter da kommt schon Goodfcllow dicht aus Euren Fersen."

Das letzte Schiff der englischen Linie war der Warspitc, KapitänGoodfcllow, ein Offizier, der sich unter den damaligen Seemännerndurch seinen ,religiösen Hang', wie man cs nannte, bemcrklichmachte. Wie dieß gewöhnlich bei solchen Männern der Fall ist,