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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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als gut geordnet volle drei Meilen leewärts von der englischenFlotte entfernt stand.

Und dieß war noch nicht Alles: denn Sir Gervaise Oakeöwar zu dieser wichtigen Tagesstunde bereits wieder im Stande, aufallen seinen Schiffen eiwe größere Anzahl von Segeln zu entwickeln,und die Vor- und Krcnzbramsegel, enggerefft, einsetzen zu lassen,während die Victoire, ein flinker Zweidecker, schon so weit hergcstelltwar, daß sie mit ihren Untersegeln den übrigen Schiffen gleichenSchritt halten konnte. Die Franzosen konnten dieß nicht nachahmen,da eines ihrer zerschossenen Schiffe nichts mehr als den Fockmastausrecht stehend erblicken ließ.

Sir Gervaise hatte sich, noch ehe die Entfernung zwischenbeiden Flotten für solche Beobachtungen zu groß geworden war,überzeugt, daß der Feind sich anschickte, aus dem Admiralschiffeneue Stengen und andere erforderliche Spieren aufzuziehen, so wiedie fehlenden Masten auf dem Scipio durch Nothmasten zu er-setzen, obwohl die See noch nicht erlaubte, einen wirklichen Ver-such zum Beginne dieser Verbesserungen anzustellen. Demgemäßentwarf er seine eigenen Plane für die kommende Nacht, denn erwollte seine Leute bei dem jetzigen Zustand der Brise nicht mitähnlichen Verbeffernngsversuchen ermüden oder dem Feinde seineAbsichten kund geben.

Gegen Mittag wurde ein Schiff nach dem andern durch Signaleangernfen und befragt, ob es bei dem letzten Zusammentreffen ir-gend eine bedeutende Beschädigung erlitten habe. Die Antwortenwaren im Allgemeinen sehr befriedigend; nur eines oder zwei der-selben gaben ihre Erwiederung auf eine Art, daß der komman-dirende Admiral beschloß, sich durch ein sicheres Mittel von demwirklichen Zustande seiner Flotte zu überzeugen.

Um diesen wichtigen Zweck zu erreichen, wartete Sir Gervaisenoch zwei Stunden länger in der gedoppelten Absicht, sowohl dieEssenszeit auf allen Schiffen ruhig verstreichen, als auch den