„Es ist aber eine Art von Bild, mag es nun sein, was eswill, Sir Gcrvaise, und doch — Mr> Daly selber ist cS nicht.Ich glaube eher, er hat zu unseren Worten nicht die nöthigenFlaggen, und hat so etwas wie ein Weib aufgctakclt, um uns denNamen des Schiffes mitzntheilen, denn, wie Ihr wißt, Sir, trägtes wirklich ein weibliches Brustbild."
„Den Tensel trägt cs! — Nun, paßt auf, das wird eine neueAera in der Signalisirkunst geben! Galleygo, sieh' zum Kajüten-fenster hinaus und sag' mir dann, ob du die Prise von dort anssehen kannst. — Nun, Sir, wie lautet die Nachricht?"
„Ich sehe sie, Sir Jarvy," gab der Hofmeister zur Antwort;„und ich sehe sie noch dazu auf einer Stelle, welche kein franzö-sisches Schiff, das in Gesellschaft von englischen Fahrzeugen segelt,einzunehmen ein Recht hat. Aus jeden Faden, den sie tief geht,Euer Gnaden, steht sie dafür auch fünfzig windwärts von unsererLinie! Gar nicht am rechten Platz, Sir, wie man wohl sagen darf,und ganz unvernünftig!"
„Das kommt daher, Mr. Galleygo, daß wir ihr die Gipfelihrer Masten abgeschosscn haben, so daß jede Spiere, die sie nochübrig hat, nur dazu beiträgt, sie dahin zu ziehen, wo du sie nun-mehr siehst. Die Prise muß übrigens ein ausdauerndes Fahrzeugsein — meint Ihr nicht auch, Greenly? Sie und ihr Gefährtewaren stark windwärts von ihrer eigenen Linie, sonst hätten wirnicht so hinter sie kommen können, wie wir wirklich kamen. DieseFranzosen bringen doch dann und wann auch ein tüchtiges Schiffzuwege — das müssen wir ihnen lassen."
„Ja, Sir Jarvy," fiel Galleygo ein, der die Unterhaltungniemals ins Stocken gerathcn ließ, sobald er nur zur Theilnahmeeingeladen war — „ja, Sir Jarvy, und wenn sie sie fertig ge-bracht haben, ihre Dinger, so fertigen sie sie alsbald uns selberzu , damit wir daraus segeln sollen. Ein Fahrzeug zu bauen, istein Theil der Kunst; aber gut darauszu segeln— das ist der andere."