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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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dem Boten nicht anvertraut hatte. Der Letztere war übrigensweit weniger geneigt, sich selbst durch dieses Vergeben zu entschul-digen, da er seft überzeugt war, daß bei der Mittheilung, die er zumachen hatte mochte auch ihre Form beschaffen sein, wie siewollte doch jedenfalls die Gefühle des Contreadmirals stark be-theiligt gewesen waren.

Ich glaube kaum, Sir, daß wir bei dieser Veranlassung Ad-miral Bluewaters Geistesabwesenheit irgend eine Schuld bcimessendürfen," gab Wycherly mit edler Freimüthigkeit zur Antwort.Seine Gefühle schienen an dem, was er sagte, den innigsten An-theil zu nehmen. Vielleicht mag es gerade die Stärke dieses Ge-fühles gewesen sein, was seine Rede etwas dunkel machte, dennGleichgültigkeit konnte cs unmöglich gewesen sein."

So werde ich die Sache wohl am besten begreifen, Sir, wennich erst höre, was er Euch sagte."

Wycherly schwieg, und suchte sich Alles, was er vernommen,in's Gcdächtniß zurückzurusen, um sich wieder verständlich aus-drücken zu können.

Es wurde mir wiederholt und sehr oft anfgetragen, Sir,Euch dringend zu warnen, daß Ihr nicht eher mit den Franzosenanbinden möchtet, als bis die andere Division aufgeschlossen hätteund zum Beistände bereit wäre. Ob diese Warnung übrigens wirklichin einer geheimen Nachricht, die der Eontrcadmiral erhalten, oder blosin seinem Verlangen, an der Schlacht Antheil zu nehmen, ihrenGrund hattedieß ist mehr, als ich zu entscheiden im Stande bin."

Beides mag wohl Einfluß aus ihn gehabt haben. VernahmtIhr irgend eine Anspielung auf eine geheime Botschaft, weil Ihreiner solchen erwähnt habt?"

Nie fühlte ich mehr Ursache, Sir Gervaise Oakes, mich meinereigenen Ungeschicklichkeit zu schämen, als eben in diesem Augen-blicke," ries Wycherly, der über das Peinliche seiner Lage tief be-kümmert war, da er allmählig zu vermuthen anfing, daß sein eigenes