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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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durch den Diensteifer eines Jünglings, der sich, wie er von Wycherlywußte, am Lande in so günstiger Lage befand, nicht wenig be-schwichtigt.Ihr verließt ihn mit diesem Schreiben?"

Ja, Sir Gervaise, ans Admiral Bluewaters Befehl."

Setztet Ihr auch auf den Druid von der Leesegelspiereaus über, oder wurde dieses Kunststück für den kommandirendenAdmiral besonders aufgcspart?"

Ich verließ den Cäsar in einem Boote, Sir Gervaise; undobwohl wir damals der Küste viel näher waren, wo der Wind nichtmit derselben Wnth wie hier tobte und auch noch nicht seine volleHöhe erreicht hatte, so waren wir doch beinahe nntergegangen."

Als ächter Virginier wäret Ihr keinenfalls ertrunken, Wyche-combe," antwortete der Viceadmiral in besserer Laune.IhrAmerikaner schwimmt ja trotz einem Korkftücke. Entschuldigtmich aus so lange, Sir, bis ich gelesen habe, was Admiral Blue-water mir zu sagen hat."

Sir Gervaise hatte Wycherly in der großen Kajüte empfangen,wobei er an dem in der Mitte befestigten Tische ausrecht stehen ge-blieben war. Er wäre wohl selbst in Verlegenheit gewesen, wenner den wahren Grund hätte angeben sollen, warum er dem jungenManne zuwinkte, daß er einen Stuhl nehmen sollte, während erselbst in sein Gesellschaftszimmer^, wie er's nannte, d. h. in daszierliche kleine Hintergemach zwischen den beiden Staatszimmern trat,das mit einer Eleganz ausgestattet war, welche selbst an einerdauernderen Wohnung Bewunderung hätte erregen können, undwohin er sich jedesmal zurückzog, so oft er zum Nachdenken gestimmtwar. Wahrscheinlich stand übrigens sein Beginn mit einer geheimenBesorgnis in Verbindung, die er wegen der politischen Vorliebe desEontreadmirals hegte, denn auch als er allein war, hielt er nocheine volle Minute inne, ehe er den Brief öffnete. Doch endlich seinZaudern als unmännlich verdammend, erbrach er das Siegel undlas den Inhalt des Briefes, der Wort für Wort also lautete:

Die beiden Admirale. 3g