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Doch auch bei der Fröhlichkeit des Mahles war immer noch etwasvon dem Ernste der Schlacht zurückgeblieben, und die wenigenScherze, welche laut wurden, waren mit einer Bitterkeit gewürzt,wie sie unter den leichtherzigen Seefahrern keineswegs gewöhnlichist. Hier und dort würbe Einer von den Tischkameraden vermißt,und sein Ausbleiben veranlaßte manche gutgcwählte und selbst pa-thetische Anspielung aufscine Gewohnheiten oder die Art seines To-des, denn nachdem der Schlag geschehen ist, betrachten die Matrosengewöhnlich die Verheerungen dieses großen Erbfeindes unseres Ge-schlechts mit ebensoviel Feierlichkeit und sogar Zartgefühl, als sieseiner Annäherung mit leichtem Mnthe entgegensehen. Erst wennsie selbst verschont geblieben, fassen die Meisten die Zerstörung derSchlacht ernstlich in's Auge.
Auch die Stellung, die Einer auf einem Schiffe einnimmt, istzu solchen Zeiten von bedeutendem Gewicht, und so wurde der Ver-lust des Quartiermeisters ans dem Plantagenet besonders bedauert.Dieser Mann hatte mit einer Anzahl untergeordneter Beamten aneinem Tische gespeist, lauter Leuten, welche fast durchaus nachdenk-licher und ernster als die große Masse der Mannschaft sind. Als sieam heutigen Morgen sich an ihrem gewohnten Tische zum Früh-stück versammelten, zeigten sie einen Ernst, eine Nüchternheit in ih-ren Mienen, welche bewies, wie viel sie persönlich zu der geschicktenLeitung des Schiffes beigctragen hatten.
Mehrere Minuten verstrichen unter dem Kreise, dessen Mitgliedder todte Qnartiermeister gewesen war, ehe ein Wort gesprochenwurde; Alle aßen mit einem Appetit, der sich auch hier auf's Neuebewährte — aber Keiner wagte das Schweigen zu unterbrechen.Endlich nahm ein alter Konstablermaat ^'), Namens Tom Sponge,welcher gewöhnlich das Gespräch leitete — das Wort:
„Ich denke," sprach er in halb fragendem, halb bedauerndem
Führt als Gehilfe (Maat) des Konstablers die Aufsicht über eine bestimmteAnzahl Kanonen. D. U.