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bald war nichts mehr als die unteren Masten stehen geblieben;doch konnten der Plantagenet und der Carnatic, so sehr sie auch ihreSegel verkürzt hatten, nicht verhindern, daß sic von dem Sturmean ihrem Opfer vorbei getrieben wurden: übcrdicß war auch dererftcre bereits ohne Marssegel.
Ihre Stellen wurden jedoch augenblicklich durch den Achillesund den Thundercr eingenommen, welche beide, um ihren Weg zuverkürzen, ihre Stagsegel niedcrgchalt hatten. Da der Blenheimund Warspite dicht hinter ihnen drein kamen, und eine Achtzehn-pfündcrkugcl die irdische Laufbahn des armen Fregattenkapi-täns beendigt hatte, so hielt sein Nachfolger im Kommando fürrathsam, nach einem Widerstande, dessen Dauer der Erwartung, wo-zu man im Anfänge berechtigt gewesen, keineswegs entsprochen hatte,— seine Flagge zu streichen. Das Schiff hatte übrigens jetzt schonbedeutend gelitten, und zählte fünfzig Todte unter den Verlust desheutigen Tages. Natürlich hatte der Kampf mit dieser Unterwer-fung für den Augenblick wenigstens sein Ende erreicht.
Sir Gcrvaise Oakcs hatte jetzt Muße, und als bald daraus derRauch vor dem Sturme sich verzog — auch volle Gelegenheit,sich auf dem Kampsplatze umzusehen. Die Mehrzahl der französi-schen Schiffe hatte unterdessen gewendet; doch außerdem, daß sienoch viel zu weit zurück waren, selbst für den Fall, daß er ausder Stelle bleiben wollte, wo er sich in diesem Augenblicke befand,und sie ihm mit dem Winde zu folgen beabsichtigten — waren sieauch noch einen starken Kanonenschuß todt nach leewärts. Aufseiner jetzigen Stelle zu bleiben, lag übrigens keineswegs in seinemPlane, denn er war fest entschlossen, sich alle errungenen Vortheilezu sichern.
Die Hauptschwierigkeit bestand darin, die Prise in Besitz zunehmen, denn die See ging so hoch, daß es noch sehr in Fragestand, ob ein Boot dnrchkommen würde. Lord Morganie aberwar eben in einem Alter und von einem Temperament, um diese