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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Schaum leewärts hinüber. Der Admiral hörte eben ein Freuden-geschrei sich durch den Sturm zu ihm herüber ringen, und über-feine linke Schulter blickend, gewahrte er den Carnatic, wie er ausder Rauchwolke herrwrschoß und sogleich seinem eigenen Beispielfolgte, indem er eine zweite und noch stärkere Wendung leewärtsmachte. Im selben Augenblicke ließ er sein Hauptsegel cnggerefftcinsctzen, entschlossen, wie es schien, seinen Gegner zu überholenund seine Stellung zu behaupten.

Nur ein vollendeter Seemann vermochte eine solche Bewegungmitten unter der wilden Hast und Verwirrung einer derartigenScene so schön und stätig auszuführcn. Sir Gervaise, der ebenjetzt keine hundert Klafter vom Carnatic entfernt war, schwenkteden Hut in triumphircndcr Anerkennung, und der alte Parker, derallein ans der Hütte stand, entblößte seine grauen Haare zumDanke für das Kompliment. Diese ganze Zeit über jagten diebeiden Schiffe wie rasend vorwärts, während das Gckrach und Ge-brülle der Schlacht hinter ihnen fortdauertc.

Das noch übrige französische Schiff wurde flink und geschicktgeleitet. Während dasselbe wendete, mußte es unvermeidlich gegenseine Feinde gieren, und Sir Gervaise fand nöthig, seinen letztenBefehl zu widerrufen und rasch in den Wind zu kommen, um derBreitseite der Victoire auszuweichcn, weil er sonst mit seinem ei-genen Gefährten zusammengerannt wäre. Der Carnatic aber, deretwas mehr Raum hatte, hielt zuerst ab und kam dann, sobaldder Franzmann gefeuert hatte, alsbald wieder in den Wind, sodaß dieser entweder auf der andern Seite aufholcn oder gänz-lich gegen seinen eigenen Bord abfallen mußte.

Beinahe in demselben Augenblick brachte der Plantagenet sei-nen Luvbord bei, und gab die erste Salve. Parker war seitwärtsherangekommen, und hatte sich so nahe hcrbcigedrängt, daß er dieVictoire nöthigtc, ihre Bolinien zu Halen, so daß sie gerade zwischenzwei Feuer kam. Eine Spiere nach der andern ging verloren, und