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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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als durch seine eigene Geschwindigkeit, diesem Schauplatze der Zer-störung entrann war von dem ganzen Takelwerk der Fockmastallein stehen geblieben; alle übrigen Masten und Spieren hingenjämmerlich zerschossen am Lee herunter. Den letzteren ausss Ge-rathcwohl gleichfalls abzNhancn und sich geradcswcgs in den Windzu begeben, um wenigstens die vorderen Spieren zu retten undbald wieder unter den Schutz der Flotte zu gelangen dieß warAlles, was vorderhand vorgenommcn werden konnte. Beides wurdeauch wirklich erreicht, wie wir hier wohl noch beifügen dürfen.

Auch der Plantagcnet hatte durch das Feuer seines Gegnerseinigen Schaden erlitten. Etliche zehn bis fünfzehn Matrosenwaren tobt oder verwundet; das große Marssegel war durch eineKugel vom Horn bis zum Ringe zerrissen; einer der Qnartier-meister wurde von der Kampanje gerissen und über Bord geschlen-dert; auch einige von den Spieren und ein guter Theil der Take-lage bedurften alsbaldiger Ausbesserung. Doch in dem jetzigenMomente dachte Niemand an solche Dinge, wenn sie nicht etwamit den jedesmaligen drängenden Pflichten des Augenblicks in Ver-bindung standen.

Sir Gcrvaise bekam die Victoirc, welche ungefähr hundertund zwanzig Faden vor ihm lag, gerade in dem Augenblicke zuGesicht, als das Brüllen der Kanonen des Carnatic ihm zu Ohrendrang. Der französische Kapitän sah und erkannte die äußerste Ge-fahr seines Gefährten, und hatte bereits das Steuer hart beigedreht.

Steuerbord hart Steuerbord, Bury!" schrie Sir Gcr-vaise von der Kampanje herüber.Verdammt auch, rennt ihm anBord, wenn er es wagt, so lange anznhalten, bis er uns begegnet."

Der Lieutenant winkte mit der Hand, zum Zeichen, daß erden Befehl verstanden hatte; das Steuerruder wurde hart aufge-setzt, und pfeilschnell wirbelte das Schiff ans einem Berge von

*) Das Horn ist das untere, der Nina das obere Ende des Segels.

D. U.