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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
Entstehung
Seite
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Die vorderen französischen Schiffe vierten und vergrößerten dadurkbihre Entfernung leewärts, so daß sie eine volle Stunde bedurfthätten, um so nahe heranznkommcn, daß sie überhaupt hätten ge-fährlich werden können; die Hinteren folgten dieser Bewegung, ohnesich im Geringsten um ihre beiden luvwärts steuernden Gefährtenzu bekümmern.

Die Chloe hatte bereits gewendet und war eben, den Winderfassend, unter einem Walde von Segeln, der sie unter seinerWucht beinahe zu begraben drohte, windwärts gerathen. DerActive und Driver waren noch auf ihrem früheren Standpunkte,der eine vorn, der andere hinten am Luvbord des Plantagcnet; derDruid endlich hatte so nahe aufgeschlossen, daß sein Stumpf mit denscharf angezogenen rcchtwinklichen Raacn deutlich sichtbar war.

Das ist entweder ein sehr kecker oder ein sehr hartnäckigerBursche, der da drüben die beiden Schiffe vor uns kommandirt,"bemerkte Greenly, welcher neben dem Viceadmiral stand, eben alsdieser seinen Ueberblick beendigt hatte.Welchen Zweck kann ernur haben, daß er in einem solchen Sturme einer dreifach über-legenen Flotte Trotz bietet?"

Wäre er ein Engländer, Greenly wir würden ihn einenHelden nennen! Wenn er Einem von uns einen Mast entzweibricht,kann er den Verlust des ganzen Schiffes herbeisühren oder unszwingen, mit einer doppelt so starken Flotte anzubinden. Tadeltihn nicht, sondern helft mir lieber, ihn zu enttäuschen. Jetzt merktwohl auf und sorgt, daß Alles unverzüglich vollzogen werde."

Sir Gervaise erklärte nun dem Kapitän seine eigentlichen Ab-sichten. Zuerst befahl er dem ersten Lieutenant in eigener Person(bei einem Manne, wie er, ein höchst ungewöhnlicher Fall)das Schiff so weit als thunlich abzuhalten, ohne dabei diese Absichtmerken zu lassen. Da wir übrigens diese Befehle im Verlaus derErzählung gelegentlich näher erklären werden, so ist cs unnöthig,jetzt schon dabei zu verweilen. Greenly ging sodann hinab und