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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Um die Sache noch mehr zu verschlimmern, hatte Monsieurde Vervillin in dem Augenblick, da sich der Warspite aus derfranzösischen Feuerlinie znrückzog, ein neues Signal an seinerGaffel aufgesteckt, welches der ganzen Flotte zu vieren befahlein Befehl, der zwar allerdings den Anschein der Tapferkeit hatte,da er die Schiffe rundherum in das Fahrwasser des Feindes brachte,und so gleichsam wie eine Herausforderung aussah, der aber nichts-destoweniger ganz dazu geeignet war, den Engländern den ganzenVortheil des Windes wieder zu geben, den sie beim Abhalten ver-loren hatten.

Da es nothwendig war, bei Ausführung dieses Manöversgehörig Raum zu gewinnen, um die Schiffe, die sich jetzt alle nachvorn ans einem Haufen gesammelt hatten - wieder aus einander zubringen, so kam der Temeraire, als er aus der Steuerbordseite inden Wind gelangte, eine volle halbe Meile leewärts von dem Ad-miralschiffe, das eben erst sein Steuer aufgerichtet hatte. Natürlichmußte jedes Schiff, um eine neue Linie nach Süden zu bilden, sichzuvor wieder in das Kielwasser des vordersten Zweideckers begeben,was die ganze französische Flotte abermals zwei volle Meilen lee-wärts von der englischen Linie entfernen mußte.

Nichtsdestoweniger fuhren die zwei Nachzügler an der Queuedes französischen Geschwaders fort, den Wind mit einer Hart-näckigkeit zu fassen, woraus mau ihren Entschluß, sich mit demFeind im Vorüberfahrcn zu messen deutlich erkennen konnte.Die beiden Schiffe waren der Scipio und die Victoire jedesvon vierundsicbenzig Kanonen. Das erste derselben befehligte einjunger Mann, der zwar im Seewesen nur äußerst geringe Erfah-rung, dagegen aber bei Hof sehr bedeutenden Einfluß besaß; daszweite stand unter einem Kapitän, der sich, wie der alte Parker,unter großen Schwierigkeiten, mit manchen harten Stößen und nochhärterer Arbeit den Weg zu seiner jetzigen Stellung gebahnt hatte.Unglücklicherweise hatte Ersterer den Vorrang, und der bescheidene