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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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alle Franzosen so weit leewärts von uns, wie Ihr wohl glaubenmögt, wenn Ihr vorwärts hinausschaut. Jene beiden wenigstenssind nicht so ganz außer unserem Bereiche."

Grccnlv drehte sich um, schaute einen Augenblick in der vondem kommandircnden'Admiral angedeuteten Richtung, und dannwurde ihm auf einmal mit wahrer Blitzesschnelligkeit klar, wasSir Gcrvaise mit seinem früheren Abhalten eigentlich beabsichtigthatte. Ohne ein Wort zn sprechen, verließ er die Kampanje augen-blicklich wieder, und musterte den Zustand seines Schiffes von denoberen bis zu den untersten Batterien, indem er überallhin seineBlicke wendete und allenthalben seine Befehle crtheilte.

Dreiundzwanzigstes Kapitel.

Beim Himmel! traun, 's ist wunderbar zu seh'n,

(Es wäre denn ein Bruder dort, ein Freund)

Der buntgestickten Schärpen krieg'risch Weh'n

Der Waffen Glanz, auf den die Sonne scheint.

Cliilde Harold.

DaS kurze Zusammentreffen der Tüte der französischen Liniemit den englischen Schiffen, die Bewegung, welche hierauf gefolgt,die Entmaftung des Foudroyaut und die Fortdauer dcsStnrmöalles Dieß zusammeugcnommen hatte in den gegenseitigen Stellun-gen der beiden Flotten wesentliche Aenderungcn zur Folge gehabt.

Die englischen Schiffe behaupteten ihre Posten sämmtlich mitder schönsten Genauigkeit, und steuerten immer noch in dicht ge-schlossener Linie gegen Süden, indem sie den Wind hinter ihrerBack und die Raaen bcigebraßt behielten. Unter diesen Umständenbatten sie höchstens sieben bis acht Minuten nöthig, um aus demwild erregten Ocean eine ganze Meile zurückzulcgen, und dieß fielgerade in den Zeitpunkt, da sie alle dem unsicheren, langsamen Feuerdes Feindes, wie es der Zustand des Wetters nicht anders erlaubte,