von drei frischen Schiffen empfangen, und seine Beschädigung warin eben diesem Verhältnisse bedeutend geworden.
Die Scene war nun sehr belebt nnd nicht ohne großartigeWildheit. Der Sturm war noch immer so heftig wie zuvor, undzu dem Toben des Oceans, zu dem Heulen der Winde kam jetztnoch der Donner des Geschützes und das Rauchgewölke der Schlacht.Doch stand die Zerstörung aus keiner von beiden Seiten im Ver-hältniß mit dem tobenden Lärm, der dabei gleichsam aceompagnirtc,denn die Entfernung und die Nnstätigkcit der Schiffe verhindertedurchaus ein scharfes Zielen.
Zu jener Zeit führte ein großer Zweidecker kein schwereresKaliber als Achtzehnpfünder auf seinen oberen Batterien, und sowirksam dieses Geschütz auch in den meisten Fällen ist, so übt esdoch nicht jene furchtbare Zerstörung, wie dieß bei den neueren Breit-seiten der Fall ist. Nichtsdestoweniger herrschte ein gewaltiger Lärm,und auch einiges Blut wurde hin und wieder vergossen; im Ganzenaber hätte man, nachdem dcr Warspite, das letzte von den englischenSchiffen, wegen allzugroßer Entfernung des ihm gegeuübcrstehendenFeindes sein Feuer eingestellt hatte — nicht wohl behaupten können,daß irgend eines von den Schiffen, den Foudroyant ausgenommen,mehr als Begrüßungsschüsse empfangen habe.
In diesem Augenblicke erschien Grecnly wieder auf der Kam-panje, nachdem sein eigenes Schiff seit mehreren Minuten zu feuernaufgehört hatte.
„Nun, Greenly, die Kanonen des Hauptdecks sind wenigstenswieder einmal ausgeschleimt," bemerkte Sir Gervaise lächelnd;„das braucht also eine Zeitlang nicht mehr vorgenommen zuwerden. Ihr laßt hoffentlich bei den Batterien Alles bereit halten?"
„Wir sind völlig bereit, Sir Gervaise, aber da ist nirgends mehretwas zu thun. Es wäre nutzlos, unsere Munition an Schiffe zu ver-schwenden, die sich volle zwei Meilen unter unserem Lee befinden."
„Ganz richtig — vollkommen richtig, Sir. Doch sind nicht