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der Bewegung ihres Kommaudircndeu, so daß die Vorhut derfranzösischen Flotte durch diese Acnderung einigermaßen in Unord-nung gerietst, welche immer größer zu werden drohte, wenn der eineoder der andere der beiden Theile nicht bald von dem eingcschlagenenKurse abstand. Allein divZcit drängte und die beiden Flotten näher-ten sich so eilig, daß jeder andere Gedanke verdrängt werden mußte.
„Das ist nur Kinderarbeit für Euch, Grcenly!" rief SirGervaisc lächelnd. „Ein kommandirendcr Admiral kommt mit ge-schleppten Bolcincn, sein zweites und drittes — wenn nicht garauch sein viertes — Schiff vor ihm, gerades Wegs mit dem bestenWinde auf Euch zugelaufen! Wenn wir nun dem Grafen im Vor-bcipassiren einige Punkte abkappen können, werden all'die Burscheda hinten ihm Nachfolgen, und der Warspite, der Blcnheim undder Thunderer werden wie Mädchen in einem Contretanze vorbei-schlnpfcn I Sendet Bury ans das große Deck hinab und gebt ihmBefehl, seine Achtzchnpfnndcr bereit zu halten."
Greenly gehorchte wie natürlich, und jetzt erst fing er an,eine bessere Meinung von der Verwegenheit im Seekriege zu be-kommen, als er bis jetzt gehabt hatte. Dieß war der gewöhnlicheGang der Dinge bei diesen beiden Offizieren: der Eine urtheilteund beschloß, wie sein ruhiger Verstand cs ihm cingab, der An-dere folgte seinen Eingebungen mit größter Bereitwilligkeit, bisneue Thatsachen dazwischen kamen, welche bewiesen, daß irdischeDinge eben so sehr durch zufällige Einflüsse — die Wirkungenentfernter, unsichtbarer Ursachen — als durch die bestersonncnen Plane,von augenblicklicher Noth eingcgeben — geleitet werden. Wenn sie inruhigeren Stunden ans die Vergangenheit zu sprechen kamen, suchteder Viceadmiral seine Triumphe gewöhnlich dadurch vollständig zumachen, daß er dem Kapitän zu Gcmüthe führte, wie er, wennihm nicht das Glück zur Seite gewesen wäre, cS auch nicht hättenützen können: für einen Seeoffizier, der sonst klug und wachsamwar, allerdings kein übler Glaube.