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„Gebt die Signale: so nahe als die Sicherheit es erlaubt, inLinie aufzuschließen und die Segel nach dem Flaggenschiffzu führen."
„Ja, ja, Sir Gervaise-in fünf Minuten sollen beide
aufgehißt sein, Sir."
Jetzt zeigte der kommandircnde Admiral sogar eine vergnügteMiene. Seine physische Aufregung kehrte einigermaßen zurück undein Lächeln zuckte um seine Lippen. Sein Auge richtete sich aufGreenly, um zu sehen, ob dieser sein Vorhaben ahne, und danngewann sein Acußeres alsbald wieder die frühere Ruhe.
Unterdessen wurden die Signale gegeben und beantwortet. Letz-teres wurde Sir Gervaise gemeldet, der seine Blicke über dieganze rückwärtige Linie Hinstreifen ließ und bemerkte, daß die ver-schiedenen Schiffe bereits beibraßten und die Segel langsam vierten,um dieZwischenräumezwischen den cinzelnenZweideckernzuverkürzen.
Sobald man gewahr wurde, daß der Carnatic aufschloß, er-hielt Kapitän Greenly Befehl, die Haupt- und Fockraae beinaherechtwinklich zu legen, all' seine Stagscgclschoten aufzurichten undso weit abzuhaltcn, bis Alles gehörig in Zug käme. — Der Be-fehl erregte zwar, wie billig, Erstaunen, wurde aber dennochunverzüglich befolgt.
Der Moment des Zusammentreffens war nun gekommen. InFolge des starken Abhaltcns konnte jetzt der Plantagenet nichtmehr völlig drei Viertheile einer Meile von dem Luvbug desTemeraire entfernt sein, den er, in raschem Laufe sich nähernd,mit einem halbschrägcn Feuer bedrohte. Um dieses zu verhindern,machte das französische Schiff eine kurze Wendung, so daß es mitrascherem, leichterem Gange durch die Wogen hineiltc und seineeigene Breitseite dem bedrohten Punkte näher brachte.
Dieses Manöver wurde von den beiden nächsten Schiffen —vielleicht etwas zu voreilig — nachgeahmt, denn der Admiral selbstschien sich um keinen Preis von dem Feinde abwenden zu wollen,und hielt denFoudroyant luvwärts. Die Hinteren Schiffe folgten