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Seemeile auf die Stunde durch die tobenden Wogen. Da keinesder Schiffe ein Oberscgcl führte nnd die vordersten sich erst in demNebel eines wolkigen Morgens erblickt hatten, so konnten sie einan-der erst dann gewahr werden, als sie sich bereits näher denn ge-wöhnlich standen; zu der Zeit, wie wir sic nunmehr in unserer Er-zählung erreicht haben, waren die beiden vordersten Schiffe nurnoch durch einen Zwischenraum von höchstens zwei Meilen getrennt,wenn man nämlich die Entfernung nur nach ihren beiderseitigenGegellinien berechnete, obgleich wohl auch derselbe Zwischenraumherausgekommcn wäre, wenn sie sich Front gegen Front gegenübergestanden hätten, da sich die Engländer ebensoviel windwärts vonihren Gegnern befanden. Wer nur einigermaßen mit Seemanövernvertraut ist, wird hieraus entnehmen können, daß unter diesen Um-ständen die Töte der französischen und die Queue der englischenFlotte sich beim Vorüberfahren weit näher kommen mußten, dabeide Geschwader dicht angehalt waren.
Sir Gervaisc Oakes bewachte, wie sich von selbst versteht, dasVorrücken der beiden Linien mit tiefer, angestrengter Aufmerksamkeit.Monsieur de Vervillin that dasselbe vom Hintcrthcile des Foud-royant*), eines stattlichen Schiffes von achtzig Kanonen, aufwelchem seine Biceadmiralsslagge flatterte und den Feindgleichsam herauszufordern schien.
Neben Sir Gervaise befanden sich Greenly, Bunting undBury, der erste Lieutenant des Plautagenet; neben dem französischenAdmiral stand sein oupituiiu; «U; vuissviui, ein Mann, welcher jenenKarrikaturcn französischer Seeoffiziere, wie sie der Geist der Feind-seligkeit den Kennern der englischen Literatur schon vor Augenführte — ungefähr ebensoviel glich, als Washington jenem Ge-schöpfe ähnlich sah, welches im Anfänge des großen amerikanischenKrieges in den Londoner Journalen als Gegenstand des Haffesausgeboten wurde.
Des ,BIitzeschleudmrs',
D. U.