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Eines von den Obersegeln der Fregatte wurde durch diesesrasche, unerwartete Feuer abgeschossen, und auch das stehende Takel-werk erlitt einigen Schaden, der aber zu allein Glück von keinergroßen Bedeutung war. Kapitän Denham war sehr thätig, undließ sein Obersegel, sobald er es hin und her flattern sah, augen-blicklich beschlagen, wogegen das große Segel losgelassen wurde.Das letztere wurde dicht gerefft und beigesetzt, als die Fregatte denWind auf der Backbordseite faßte, und nachdem auf dieser SeiteAlles aufgebraßt und eingchalt war, konnte man auch das großeMarssegel auf's Neue wieder einziehen.
Während der wenigen Minuten, welche diese Bewegungen er-forderten, hielt Sir Gervaise den Blick unausgesetzt ans die Fregattegeheftet, und als er sie endlich die Wendung vollbringen und sichwieder im Winde ausrichten sah, so daß das Hauptsegel sie nachvorne zog — fühlte er sich, um die Wahrheit zu gestehen, im Innerstenerleichtert.
„Nicht eine Minute zu früh, Sir Gervaise," bemerkte dervorsichtige Greenly lächelnd. „Es sollte mich gar nicht wundern,wenn Denham von diesem Burschen da an der Töte der französischenLinie noch mehr zu hören bekäme. Seine Luvjagdkanoncn sind ge-nau in gerader Linie mit der Fregatte, und die beiden oberen Rei-hen könnten wirklich recht hübsch darauf spielen."
„Ich denke nicht, Greenly. Die Kanonen des Vorkaftells —vielleicht; die tieferen wohl schwerlich."
Bald zeigte sich's, daß Sir Gervaise theilwcise recht, theil-weise aber auch unrecht gehabt hatte. Der Franzose versuchtein der That, das Feuer der Kanonen des Hauptdecks auf dieFregatte zu richten; doch bei dem ersten Eintauchen des Schiffeswar eine hohe Woge gegen seinen Luvbug hereingebrochen und hatteeine Masse von Wasser in die Stückpforten gejagt, so daß die Hälfteder Mannschaft in die Leespeigaten getrieben wurde. Mitten indieser Wasserhose gingen die Kanonen los, nachdem man kaum den