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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Dieß war Sir Gervaisc's Art, wie er das Unrecht wiedergut zu machen suchte, das er dem Manne augethan hatte, indemer glaubte, er könne sich mit dem angekündigten Segel geirrthaben, und voll Ergebenheit für den kommandirenden Admiral kletterteJack Brown sofort wieder auf seine Höhe zurück. Es kostet dieGroßen und Mächtigen so wenig, um populär zu werden, daßman sich oft wundern möchte, wenn man sie dennoch andersfindet. Wenn wir übrigens bedenken, daß es eben ihre Pflichtist, gerecht zu sein, so hören wir auf uns zu verwundern, daGerechtigkeit gerade diejenige Eigenschaft ist, gegen welche eingroßer Theil des menschlichen Geschlechts die meiste Abneigung zuhegen pflegt.

Eine halbe Stunde verstrich, ohne daß weitere Nachrichtenvon oben gekommen wären. Wenige Minuten später gab aber derWarspite dem Admiral ein Signal, um zu berichten, daß derFremde auf seiner Wetterseite sichtbar werde, und nicht lange daraufthat der Active das Nämliche. Keines der genannten Schiffe gabübrigens Auskunft über den Charakter des unbekannten Schiffes,das im Wesentlichen noch immer denselben Kurs verfolgte, undtrotz der ungewöhnlichen Masse von Segeln, die cs beigesetzt hatte,nur langsam näher kam.

Nach Verlauf des genannten Zeitraums wurden nun auch dieim Südosten signalisirten Schiffe allmählig vom Verdecke aus sicht-bar. Der Ocean war dermaßen mit Schaum bedeckt, daß man einSchiff mit kurz gerefften Segeln nicht leicht auf größere Entfernungunterscheiden konnte; mit Hilfe der Gläser aber konnten sich SirGervaise und Grccnly selbst überzeugen, daß sich die Zahl derfeindlichen Schiffe im Süden gerade aus zwanzig belief, da seitdem ersten Berichte ein weiteres Segel am Horizonte aufgetauchtund auch sogleich von der Ehloe signalisirt worden war. Einigedieser Schiffe waren jedoch nur von der kleineren Gattung, undder Viceadmiral ließ nach einem langen, angestrengten Ueberblick