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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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449
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der gegenwärtigen Spannung der Masten mehr Unheil anrichten,als ein ganzes halbes Dutzend bei ruhigem Winde."

Genug, Grecnly vollkommen genug," erwicderte der Vicc-admiral ungeduldig;wenn ich Euch nicht so gut kennte und Euchnicht so oft in der Schlucht gesehen hätte wahrhaftig ich wurdeglauben, Ihr fürchtet Euch vor den neunzehn Segeln. Ihrhabt mir jetzt lange genug Lcction gelesen, um mich vollkommenklug zu machen, und so wollen wir nicht weiter davon reden."

Mit diesen Worten drehte sich Sir Gervaise, ziemlich gereizt,auf der Ferse um, und sing an, obwohl nicht ernstlich böse, dochhastig genug auf der Kampanje hin und her zu gehen. Solchekleine Zwiegespräche zwischen ihm und dem Kapitän kamen häufigvor, denn der Letztere wußte recht wohl, daß der größte Fehlerseines Kommandircndcn in allzu großer Kühnheit bestand, währender zugleich fühlte, daß sein eigener Nus zu wohl begründet war,als daß er sich hätte scheuen sollen, zur Vorsicht zu rathen. Nächstder Ehre der Flagge und vielleicht seiner eigenen hegte Grecnlyfür keine ein größeres Interesse als für die von Sir GervaiseOakcs, unter welchem er als Kadet, als Lieutenant und als Kapi-tän gedient hatte; sein Vorgesetzter wußte dieß auch recht wohlein Umstand, der noch weit größere Freiheiten entschuldigt haben würde.

Nachdem der Viccadmiral einige Male auf und ab gegangenwar, begann er kühler zu werden, und alsbald war auch dieservorübergehende Ausbruch seines raschen Gefühls vergessen. Aufder andern Seite beruhigte sich Grecnly mit dem Gedanken, daßder gerade Sinn des kommandircndcn Admirals nicht verfehlenwürde, die Thatsachcn, die so klar auf der Hand lagen, geziemendanzuerkennen und so war auch cr's zufrieden, von etwas Ande-rem zu sprechen. Sic unterhielten sich auf die freundlichste Weise;Sir Gervaise war sogar ungewöhnlich offen und mitthcilend, umdem Andern zu beweisen, daß er nicht böse sei: der Gegenstand ihresGesprächs war der Zustand des Schiffs und die Lage der Mannschaft.

Die beiden Admirale. Zg